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Raub und Körperverletzung in Minden und Petershagen

Zwei Raubdelikte und ein Körperverletzungsdelikt sorgen für Ermittlungen. Polizei sucht Zeugen für die Täterbeschreibung.

Foto: Depositphotos

Minden, Petershagen (ost)

(FW) In Minden und Petershagen gab es am Mittwochabend und in der Nacht zum Donnerstag zwei Raubdelikte und eine Körperverletzung. Die Polizei hat die Ermittlungen zu den Tätern aufgenommen und sucht Zeugen.

Am Mittwochabend zwischen 18:00 Uhr und 20:00 Uhr wurde ein 15-Jähriger am Bahnhofsplatz in Lahde von zwei Unbekannten angesprochen. Unter Vorhalt eines Messers wurde der Bad Oeynhauser aufgefordert, sein Bargeld und persönliches Eigentum herauszugeben.

Ein weiterer Vorfall ereignete sich in der Nacht zum Donnerstag gegen halb drei an der Stiftsallee. Dort soll es zu einem verbalen Streit zwischen einem 21-Jährigen und einem 22-Jährigen, beide aus Minden, gekommen sein. Während des Streits zog der Jüngere angeblich ein Messer und bedrohte den Älteren. Der 22-Jährige flüchtete und ließ seinen E-Scooter zurück, den der 21-Jährige dann mitnahm.

Am Mittwochabend gegen 18:45 Uhr wurde ein 35-Jähriger in der Bahnstraße angegriffen. Der Mindener geriet nach einer Unterhaltung in eine körperliche Auseinandersetzung mit zwei Unbekannten, die ihn angeblich geschlagen haben. Der Mann erlitt leichte Verletzungen und wurde mit einem Rettungswagen ins Johannes Wesling Klinikum gebracht. Die Täter des letzten Vorfalls werden als männlich, zwischen 20 und 25 Jahren alt und 170 bis 175 Zentimeter groß beschrieben. Einer von ihnen hatte ein südländisches Aussehen und trug dunkle Kleidung, der andere soll Deutscher gewesen sein und helle Kleidung getragen haben. Die beiden Täter flüchteten dann mit einem E-Scooter in unbekannte Richtung.

Die Polizei bittet in allen drei Fällen um Hinweise unter der Rufnummer 0571 88660.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 8073 auf 9103, wobei die meisten davon männlich waren. Im Jahr 2023 waren 8213 der Verdächtigen männlich, während 4163 nicht-deutsche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen die höchste Anzahl an Raubüberfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.270 12.625
Anzahl der aufgeklärten Fälle 6.473 7.478
Anzahl der Verdächtigen 8.073 9.103
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.238 8.213
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 835 890
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.590 4.163

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wobei 357 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Mordfälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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