Ein 23-jähriger Mann wurde vor einer Bar angegriffen und beraubt. Die Polizei sucht dringend nach Zeugen.
Raubdelikt in Merzenich

Düren (ost)
In der Nacht zum Mittwoch (05.08.2026) wurde ein 23-jähriger Mann aus Merzenich vor einer Bar in der Josef-Schregel-Straße von vier unbekannten Personen angegriffen und beraubt. Der Mann wurde dabei leicht verletzt. Die Polizei bittet um Hinweise.
Gegen 01:35 Uhr hielt sich der Mann an einer Bushaltestellte nahe der Bar auf. Nach Angaben des 23-Jährigen seien „aus dem Nichts“ vier Personen auf ihn zugekommen und hätten ihn angegriffen. Einer der Angreifer sprühte ihm dabei Pfefferspray ins Gesicht. Währenddessen wurde ihm der mitgeführte Rucksack vom Rücken gerissen. Die Personen flüchteten nach der Tat in unbekannte Richtung. Die davongetragenen leichten Verletzungen beim 23-Jährigen erforderten keine medizinische Erstversorgung. Vor Ort stellte sich heraus, dass der Geschädigte erheblich alkoholisiert war.
Einen der Täter konnte der 23-Jährige wie folgt beschreiben:
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die Hinweise zum Tatgeschehen geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 02421-949 0 bei der Polizei Düren zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Jahr 2023 waren 596 der Verdächtigen männlich, im Vergleich zu 458 im Jahr 2022. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 206 auf 310. Trotz des Anstiegs bleibt Nordrhein-Westfalen nicht die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023, da dort 470 Fälle registriert wurden.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








