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Raubdelikte in Minden, Polizei sucht Zeugen

Im Stadtgebiet von Minden kam es zu zwei Raubüberfällen. Ein 16-jähriger Schüler wurde Opfer, ein 38-Jähriger verfolgt und angegriffen.

Foto: Depositphotos

Minden (ost)

(DM) Letztes Wochenende gab es im Stadtgebiet von Minden zwei Raubüberfälle, bei denen die Polizei nun nach Zeugen sucht.

Ein 16-jähriger Schüler wurde zunächst am Freitagmittag im Königswall im Zentrum von Minden Opfer einer Straftat. Nach Schulschluss gegen 13:00 Uhr versuchte der Jugendliche seinen dort abgestellten E-Scooter aufzuschließen, als eine Gruppe von mindestens vier unbekannten, mutmaßlich jugendlichen Tätern auf ihn zukam. Die Unbekannten brachten den 16-Jährigen gewaltsam zu Boden und stahlen das Elektrokleinstfahrzeug. Glücklicherweise blieb der Geschädigte unverletzt. Später am Tag sah ein Familienmitglied des Schülers zwei Personen auf dem gestohlenen E-Scooter im Stadtteil Bärenkämpen fahren. Die informierte Polizei nahm den Roller in Besitz und übergab ihn dem rechtmäßigen Besitzer. Die beiden Nutzer (13, 14) gaben an, das Gefährt kurz zuvor von einer Gruppe Jugendlicher gegen Bezahlung geliehen zu haben. Die Hintergründe der Tat werden derzeit ermittelt.

Ein weiterer Vorfall ereignete sich in den frühen Morgenstunden des Sonntags in der Portastraße in der Mindener Innenstadt. Ein 38-jähriger Mann wurde gegen 03:40 Uhr nach einem Diskobesuch von einer unbekannten Täterschaft verfolgt. Auf dem Gehweg griffen die Täter den Mann an und raubten seine Geldbörse sowie einen Schlüsselbund, während sie ihn schlugen und traten. Der Verletzte konnte in ein nahegelegenes Fast-Food-Restaurant fliehen, von wo aus die Polizei gerufen wurde. Eine sofortige Suche der Polizei in der Umgebung verlief ergebnislos. Der Verletzte wurde vor Ort von Sanitätern versorgt.

Zu den beiden Tätern des zweiten Vorfalls gibt es folgende Beschreibung: Beide Verdächtigen werden als männlich, etwa 14 Jahre alt, ca. 170 bis 180 cm groß und dunkel gekleidet beschrieben.

Hinweise zu den Straftaten, den Tätern oder dem gestohlenen Gut nimmt die Polizei Minden-Lübbecke unter der Telefonnummer (0571) 8866-0 entgegen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich dazu hatte die Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle, was zeigt, dass Nordrhein-Westfalen einen ähnlich hohen Anteil an Mordfällen aufweist.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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