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Raubüberfälle am Bonner Rheinufer

Unbekannte attackieren Fahrradfahrer – Polizei sucht Zeugen. Am Bonner Rheinufer wurden zwei Fahrradfahrer von maskierten Tätern überfallen. Polizei bittet um Hinweise.

Foto: Depositphotos

Bonn (ost)

Früh am Freitagmorgen (24.07.2026) fanden am Bonner Rheinufer zwei Raubüberfälle auf Radfahrer statt. Das Kriminalkommissariat 13 der Bonner Polizei hat die Untersuchungen aufgenommen und bittet Zeugen um Informationen.

Der erste Vorfall ereignete sich gegen 02:20 Uhr auf dem Geh- und Radweg in der Nähe der Kaiser-Friedrich-Straße 19. Ein Radfahrer fuhr laut aktuellen Ermittlungen auf dem Uferweg in Richtung Norden, als er plötzlich von zwei dunkel gekleideten und maskierten Personen unerwartet von seinem Fahrrad gerissen wurde. Die Täter griffen den am Boden liegenden Mann an und durchsuchten dann seine Kleidung. Sie stahlen sein Handy und seine Brieftasche und flüchteten dann auf Fahrrädern in Richtung Norden. Der verletzte Opfer wurde zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Nur kurz danach, gegen 03:00 Uhr, gab es weiter nördlich an derselben Uferstrecke einen fast identischen Vorfall. Auch hier fuhr nach aktuellen Erkenntnissen ein Radfahrer den Leinpfad am Rheinufer in Richtung Norden, als plötzlich zwei maskierte Männer aus einem Gebüsch sprangen und laut Zeugenaussagen „Stopp, Polizei!“ riefen. Die Unbekannten rissen den Mann vom Fahrrad und schlugen ihn unerwartet. Die Täter stahlen dem am Boden liegenden Mann einen Ring vom Finger und nahmen auch sein Smartphone und Bargeld. In diesem Fall flüchteten die Verdächtigen zu Fuß in Richtung Römerkran. Auch der hier verletzte Mann musste zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.

Die Ermittler bitten die Öffentlichkeit um Hilfe und fragen: Wer hat im Tatzeitraum im Bereich des Rheinufers zwischen der Kaiser-Friedrich-Straße und dem Römerkran verdächtige Beobachtungen gemacht? Beide Täter sollen auf Fahrrädern unterwegs gewesen sein. Gemäß Zeugenaussagen werden die beiden Verdächtigen als zwei etwa 20 bis 25 Jahre alte Männer mit schlanker Statur beschrieben. Einer der Unbekannten soll etwa 175 cm groß sein, der andere ca. 185 cm groß. Beide Männer waren komplett dunkel gekleidet, mit schwarzen Sturmhauben oder Tüchern im Gesicht maskiert und sprachen Deutsch mit arabischem Akzent.

Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0228 15-0 oder per E-Mail an kk13.bonn@polizei.nrw.de entgegen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wobei 357 davon aufgeklärt werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 518, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 470, wobei 443 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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