Die Polizei Warendorf ermittelt nach zwei weiteren Taten des Tankstellenräubers, der Bargeld und Zigaretten erbeutete und zu Fuß flüchtete.
Raubüberfälle auf Tankstellen in Harsewinkel und Wiedenbrück

Warendorf (ost)
Harsewinkel/ Rheda-Wiedenbrück (MK) – Am Sonntagabend (26.07.) wurde die Polizei Gütersloh innerhalb weniger Stunden zweimal alarmiert, nachdem es in Harsewinkel und später in Rheda-Wiedenbrück zu Raubüberfällen auf Tankstellen gekommen war.
Nach aktuellen Erkenntnissen betrat ein Räuber gegen 19.30 Uhr den Shop der Tankstelle am Südring, nahe der Einmündung Mühlenfeld. Zu diesem Zeitpunkt war die Angestellte kurz abwesend, weshalb er sofort die Kasse öffnete, das Geld herausnahm und dann auch Zigaretten aus dem Regal nahm. Als die Angestellte zurückkehrte und den maskierten Mann ansprach, hielt dieser eine schwarze Pistole vor und flüchtete kurz darauf zu Fuß in Richtung von-Eichendorff-Straße.
Kurz vor Mitternacht ereignete sich dann eine zweite Tat in Wiedenbrück an der Bielefelder Straße. Gegen 23.55 Uhr bereitete die Angestellte den Ladenschluss vor und wollte gerade den Verkaufsraum verlassen, als ein maskierter Täter mit vorgehaltener Pistole den Tankstellenshop betrat. Anschließend flüchtete er zu Fuß in unbekannte Richtung.
In beiden Fällen wurde der Täter als jung und zwischen 1,70 – 1,80 Meter groß, mit schlanker Statur beschrieben. In Harsewinkel trug der Mann schwarze Kleidung mit einer schwarzen Sturmhaube. In Wiedenbrück fiel ein weißer Kapuzenpullover auf. Unter der Kapuze hatte der Täter einen schwarzen Schal vor dem Gesicht. Auffällig waren außerdem dunkle, lockige Haare sowie ein südländisches Aussehen mit dunklem Teint.
Schon in der vergangenen Woche verdichteten sich Zusammenhänge zwischen Raubüberfällen auf Tankstellen in Oelde, Beelen, Hövelhof und Rietberg. Diese Überfälle fanden im Zeitraum vom 15.07. – 23.07. statt. Basierend auf aktuellen Informationen werden die am gestrigen Sonntagabend begangenen Raubüberfälle ebenfalls von Ermittlern der Kreispolizeibehörde Warendorf untersucht.
Die Polizei Warendorf bittet um weitere Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu den jeweiligen Raubüberfällen und dem Tatverdächtigen geben können.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Jahr 2023 waren 596 der Verdächtigen männlich, im Vergleich zu 458 im Jahr 2022. Insgesamt waren 310 der Verdächtigen im Jahr 2023 nicht-deutscher Herkunft, im Vergleich zu 206 im Vorjahr. Trotz des Anstiegs der Mordraten in Nordrhein-Westfalen bleibt die Region mit den meisten gemeldeten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








