Ein 43-jähriger Gütersloher wurde Opfer eines versuchten Raubes, bei dem er mit Pfefferspray und Gewalt angegangen wurde.
Raubüberfall auf Berliner Platz in Gütersloh

Gütersloh (ost)
Am Mittwochabend, gegen 17:45 Uhr, hat ein Beamter der Polizei „City-Wache“ in der Königstraße in Gütersloh zusammen mit zwei Angestellten des Ordnungsamtes Gütersloh eine körperliche Auseinandersetzung auf dem Berliner Platz bemerkt. Der Polizist und die Mitarbeiter des Ordnungsamtes sind sofort zum Tatort gegangen, während er gleichzeitig über Funk um Unterstützung gebeten hat. Während des Einsatzes stellte sich heraus, dass es nicht nur um einen Streit handelte, sondern dass ein 43-jähriger Gütersloher Opfer eines versuchten Raubes geworden war. Ein 20-jähriger Täter hat das Opfer mit Pfefferspray und gewaltsam angegriffen, um ihm eine Tasche zu entreißen, in der sich eine teure Armbanduhr befand. Außerdem hat der Täter versucht, dem Opfer eine andere Uhr, die es am Handgelenk trug, zu stehlen. Das Opfer wurde durch die Gewalt leicht verletzt und wurde mit einem Rettungswagen zur Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Der Täter wurde vorläufig von den herbeigerufenen Polizisten festgenommen.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 8073 auf 9103, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7238 auf 8213 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 835 auf 890 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3590 auf 4163. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten gemeldeten Raubüberfällen im Jahr 2023 – 12625 – zeigt sich, dass Nordrhein-Westfalen eine ähnlich hohe Anzahl von Fällen aufweist.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.270 | 12.625 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 6.473 | 7.478 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.073 | 9.103 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.238 | 8.213 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 835 | 890 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.590 | 4.163 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wobei 357 Fälle aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 Nicht-Deutsche. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 – 470 – liegt Nordrhein-Westfalen immer noch unter diesem Wert.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








