Zwei unbekannte Täter überfallen Discounter in Isselburg und flüchten mit Bargeld. Polizei sucht dringend nach Hinweisen aus der Bevölkerung.
Raubüberfall auf Discounter in Isselburg

Isselburg (ost)
Ort des Verbrechens: Isselburg, Stromberg;
Zeitpunkt des Verbrechens: 07.03.2026, 05.50 Uhr;
Zwei bisher unbekannte Täter haben am frühen Samstagmorgen einen Discounter in der Straße Stromberg in Isselburg überfallen. Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Gemäß den bisherigen Informationen betrat eine Angestellte gegen 05.50 Uhr den Laden, als sich zwei dunkel gekleidete und maskierte Männer auf sie zubewegten. Sie hielten ihr ein Messer vor und zwangen sie, mit ihnen ins Gebäude zu gehen. In den Geschäftsräumen entwendeten die Täter Bargeld aus einem Tresor und flüchteten dann in unbekannte Richtung. Die Angestellte alarmierte sofort die Polizei. Im Laufe der Ermittlungen ergaben sich Hinweise auf ein mögliches Fluchtfahrzeug. Bereits am Morgen vor dem Überfall sowie am Tag des Verbrechens selbst fiel ein schwarzer VW Golf (fünftürig, neueres Modell) auf dem Parkplatz des Ladens auf. Es ist nicht ausgeschlossen, dass das Fahrzeug mit dem Überfall in Verbindung steht.
Die Beschreibung der Tatverdächtigen lautet wie folgt: Tatverdächtiger 1: männlich, ca. 1,70-1,75 m groß, sportliche Statur, maskiert, schwarze Softshelljacke mit auffälligem neongelben Bund, dunkle Jeans, schwarze Schuhe, weiße Stoffhandschuhe. Der Mann sprach Deutsch mit leichtem Akzent. Tatverdächtiger 2: männlich, ca. 1,70-1,75 m groß, sportliche Statur, maskiert, dunkel gekleidet, weiße Stoffhandschuhe.
Die Polizei bittet Zeugen, die Informationen zu den beschriebenen Personen oder dem auffälligen Fahrzeug haben, sich bei der Kriminalpolizei zu melden. Auch Beobachtungen auf dem Parkplatz des Ladens, insbesondere in den frühen Morgenstunden des 06. und 07. März 2026, könnten für die Ermittlungen wichtig sein. Hinweise bitte unter Tel. (02861) 9000. (pl)
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 im Jahr 2022 auf 7478 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 8073 auf 9103, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7238 auf 8213 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 835 auf 890 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3590 im Jahr 2022 auf 4163 im Jahr 2023. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten registrierten Raubüberfällen im Jahr 2023 – 12625 Fälle – kann Nordrhein-Westfalen als besonders betroffen angesehen werden.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.270 | 12.625 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 6.473 | 7.478 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.073 | 9.103 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.238 | 8.213 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 835 | 890 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.590 | 4.163 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Davon waren 458 männlich, 60 weiblich und 206 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023, mit insgesamt 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








