Zwei maskierte Männer erbeuteten am Donnerstagnachmittag, 05.11.2026, Schmuck an der Hauptstraße 267. Die Polizei sucht Zeugen unter 0239 909-4135 oder -4441.
Raubüberfall auf Juwelier in Herne

Herne (ost)
Die Polizei sucht Zeugen eines Raubüberfalls auf einen Juwelier in Herne am Donnerstagnachmittag, 05.11.2026.
Der Überfall geschah an der Hauptstraße 267. Nach dem bisherigen Kenntnisstand kamen zwei maskierte Männer mit schwarzen Pistolen in das Geschäft und zwangen den Juwelier sowie eine weitere Person in den hinteren Bereich. Einer der Männer bewachte die beiden, während der andere Schmuck entwendete und ihn in eine rote Tüte aus einem 1-Euro-Shop packte. Ein Zeuge beobachtete, wie die beiden Täter in einen älteren schwarzen Opel Corsa mit Gelsenkirchener Städtekennung einstiegen und über die Stöckstraße in Herne davonfuhren.
Glücklicherweise wurde keine der anwesenden Personen verletzt.
Die beiden Täter trugen dunkle Kleidung, Masken und Kapuzen. Eine auffällige orangefarbene Uhr befand sich am Handgelenk eines der beiden.
Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.
Hinweise von Zeugen nimmt das zuständige Kriminalkommissariat 13 telefonisch unter 0239 909-4135 oder -4441 (Kriminalwache) entgegen.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
In Nordrhein-Westfalen stieg die Zahl der registrierten Raubfälle von 11.270 im Jahr 2022 auf 12.625 im Jahr 2023 – ein Anstieg um rund 12 %. Damit verzeichnete Nordrhein-Westfalen 2023 im Vergleich zu den anderen Bundesländern die meisten Raubfälle. Die Zahl der aufgeklärten Fälle nahm von 6.473 auf 7.478 zu, während die Zahl der Tatverdächtigen von 8.073 auf 9.103 stieg. Darunter waren 2022 insgesamt 7.238 Männer und 835 Frauen, 2023 waren es 8.213 Männer und 890 Frauen. Die Zahl der nichtdeutschen Tatverdächtigen erhöhte sich von 3.590 auf 4.163.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.270 | 12.625 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 6.473 | 7.478 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.073 | 9.103 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.238 | 8.213 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 835 | 890 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.590 | 4.163 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
In Nordrhein-Westfalen stieg die Zahl der registrierten Mordfälle von 380 im Jahr 2022 auf 470 im Jahr 2023, also um rund 23,7 Prozent. Damit verzeichnete Nordrhein-Westfalen 2023 die meisten Mordfälle aller Bundesländer. Die Zahl der aufgeklärten Fälle erhöhte sich von 357 auf 443, die Zahl der Tatverdächtigen von 518 auf 671. Unter den Tatverdächtigen waren 2022 insgesamt 458 Männer und 60 Frauen, 2023 waren es 596 Männer und 75 Frauen. Die Zahl der nichtdeutschen Tatverdächtigen stieg von 206 auf 310.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








