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Raubüberfall auf Senior in Ossendorf

Drei Männer überfallen einen 82-jährigen Kölner in seinem Haus. Die Polizei sucht nach Zeugen für den Vorfall.

Foto: Depositphotos

Köln (ost)

Nach einem Raubüberfall auf einen 82-jährigen Kölner am späten Donnerstagabend (30. Juli) in Köln-Ossendorf suchen die Behörden nach drei Tätern sowie nach Zeugen.

Laut ersten Informationen hatte der ältere Mann kurz nach 23 Uhr die Haustür seines Bungalows in der Rochusstraße (gegenüber der JVA Köln) geöffnet. Unter dem Vorwand, dass jemand das Auto des 82-Jährigen beschädigt habe, sollen die drei Männer ihn in den Flur gedrängt, zu Boden gestoßen und plötzlich angegriffen haben. Berichten zufolge soll einer der Täter den Mann mit einem Messer bedroht haben, während die anderen beiden die Räume nach Wertsachen durchsuchten. Ohne Beute sollen die Räuber dann geflohen sein.

Sanitäter brachten den 82-Jährigen zur ärztlichen Behandlung in ein Krankenhaus.

Zur fraglichen Zeit sollen die Männer, die etwa 1,70 bis 1,80 Meter groß waren, dunkle Kleidung, Handschuhe und Schals vor dem Gesicht getragen haben. Einer der Angreifer soll außerdem eine Sonnenbrille und ein anderer eine Skibrille getragen haben.

Hinweise werden vom Kriminalkommissariat 14 unter der Rufnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegengenommen. (sw/ts)

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 im Jahr 2022 auf 7478 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 8073 im Jahr 2022 auf 9103 im Jahr 2023. Davon waren 7238 männlich, 835 weiblich und 3590 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten registrierten Raubüberfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 12625 Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.270 12.625
Anzahl der aufgeklärten Fälle 6.473 7.478
Anzahl der Verdächtigen 8.073 9.103
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.238 8.213
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 835 890
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.590 4.163

Quelle: Bundeskriminalamt

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