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Raubüberfall auf Seniorin: Kriminalpolizei sucht Zeugen

Eine ältere Frau wurde Opfer eines Raubüberfalls. Die Polizei bittet um Hinweise von Zeugen.

Foto: Depositphotos

Aachen (ost)

Am Abend des Freitags (09.01.26) wurde eine ältere Dame Opfer eines Raubüberfalls. Die Polizei bittet alle Zeugen, die etwas gesehen haben, sich zu melden.

Nach den bisherigen Informationen befand sich die 75-jährige Frau kurz vor 17:30 Uhr auf dem Bürgersteig in der Straße „Pottenmühlenweg“ in Richtung Hanbrucher Straße. Plötzlich wurde die Frau aus Aachen von einer Person gestoßen und fiel zu Boden. Eine unbekannte Person drückte sie dann im Nackenbereich zu Boden. Anschließend entriss man ihr den Einkaufskorb, in dem sich unter anderem ihr Portemonnaie befand. Zwei Personen liefen dann in Richtung Morillenhang davon. Die Frau erlitt leichte Verletzungen. Eine sofortige Fahndung der Polizei verlief ergebnislos.

Die beiden unbekannten Männer sollen schlank, zwischen 18 und 25 Jahre alt und ungefähr 1,70 m groß sein. Zur Tatzeit trugen sie beide schwarze Kleidung (Kapuzenpullover und Hosen).

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Jeder, der etwas Verdächtiges beobachtet hat, wird gebeten, sich zu melden. Während der Bürozeiten erreichen Sie das zuständige Kriminalkommissariat unter der Rufnummer 0241- 9577 31501, außerhalb der Bürozeiten unter der Rufnummer 0241-9577 34210. (sk)

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 8073 auf 9103, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7238 auf 8213 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 835 auf 890 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3590 auf 4163. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen die meisten registrierten Raubüberfälle in Deutschland im Jahr 2023 mit 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.270 12.625
Anzahl der aufgeklärten Fälle 6.473 7.478
Anzahl der Verdächtigen 8.073 9.103
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.238 8.213
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 835 890
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.590 4.163

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Darunter waren 458 männliche und 60 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, im Jahr 2023 stieg die Anzahl auf 596 männliche und 75 weibliche Verdächtige. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 im Jahr 2022 auf 310 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland, mit insgesamt 470 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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