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Raubüberfall in Bielefeld-Mitte

Am Freitagabend wurde ein Mann in Bielefeld-Mitte ausgeraubt. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Foto: Depositphotos

Bielefeld (ost)

HC/ Bielefeld- Mitte- Am Freitagabend, den 07.08.2026, sollen zwei Personen einen Mann auf der Straße Am Sparrenberg überfallen haben. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.

Polizisten wurden gegen 19:05 Uhr zu einem Einsatz auf der Straße Am Sparrenberg gerufen, wo sie auf einen 41-jährigen Mann aus Sinzig trafen, der bereits von Sanitätern versorgt wurde. Er erklärte den Beamten, dass er zuvor an der Ecke Burgsteig auf einen Autohändler gewartet habe, während er auf sein Handy schaute. Plötzlich seien zwei Personen auf ihn zugekommen und hätten ihn mit Pfefferspray angegriffen, um sein Geld zu stehlen. Der Angriff sei so schnell gewesen, dass er weder die Täter erkennen noch ihre Fluchtrichtung feststellen konnte.

Die sofort eingeleitete Fahndung nach den Tätern verlief ergebnislos. Im Zuge der Ermittlungen stellte sich heraus, dass gegen den 41-Jährigen ein Haftbefehl bestand. Er wurde festgenommen und inhaftiert.

Die Polizei bittet Zeugen, die etwas zur Tatzeit beobachtet haben, sich beim Kriminalkommissariat 13 unter 0521-545-0 zu melden.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Räuberieraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle von Raubüberfällen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 8073 auf 9103, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7238 auf 8213 und die der weiblichen Verdächtigen von 835 auf 890 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3590 auf 4163. Im Jahr 2023 verzeichnete Nordrhein-Westfalen die höchste Anzahl an Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.270 12.625
Anzahl der aufgeklärten Fälle 6.473 7.478
Anzahl der Verdächtigen 8.073 9.103
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.238 8.213
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 835 890
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.590 4.163

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Davon waren 458 männlich, 60 weiblich und 206 nicht-deutsche Verdächtige im Jahr 2022. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der männlichen Verdächtigen auf 596, der weiblichen auf 75 und der nicht-deutschen auf 310. Im Vergleich dazu hatte die Region Nordrhein-Westfalen die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 470 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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