Ein 20-jähriger Dortmunder wurde nach einem Tankstellenraub von der Polizei verhaftet. Der Täter forderte mit einer Sturmhaube Geld aus der Kasse und flüchtete zu Fuß, wurde jedoch schnell gefasst.
Raubüberfall in Dortmund-Berghofen: Verdächtiger festgenommen

Dortmund (ost)
Der Täter hatte eine andere Vorstellung. Ein 20-jähriger Dortmunder wurde am Montag nach einem Tankstellenraub von der Polizei festgenommen.
Gemaskiert mit einer Sturmhaube forderte ein zunächst unbekannter Täter am 6. April 2026 um 3:28 Uhr Geld aus der Kasse einer Tankstelle an der Wittbräucker in Dortmund Berghofen. Es gab keine Verletzten.
Anschließend flüchtete er zu Fuß in Richtung Aplerbeck. Im Zuge der Fahndung konnte die Polizei den Verdächtigen nicht weit von der Tankstelle entfernt aufgreifen und festnehmen.
Er hatte die gestohlene Beute und eine Schreckschusspistole bei sich. Die Polizei sicherte Beute und Waffe, brachte ihn ins Gewahrsam und identifizierte ihn.
Die speziellen Voraussetzungen für eine Untersuchungshaft waren nicht gegeben.
Die Polizei erstattete Anzeige wegen räuberischer Erpressung.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 8073 auf 9103, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7238 auf 8213 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 835 auf 890 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen wuchs von 3590 auf 4163. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.270 | 12.625 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 6.473 | 7.478 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.073 | 9.103 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.238 | 8.213 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 835 | 890 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.590 | 4.163 |
Quelle: Bundeskriminalamt








