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Raubüberfall in Viersen

Ein 23-jähriger Mann wurde von sechs Personen überfallen, geschlagen und bestohlen. Die Täter flüchteten in verschiedene Richtungen, das Opfer beschrieb sie detailliert.

Foto: Depositphotos

Viersen (ost)

Am Donnerstagabend ereignete sich gegen 22:35 Uhr ein Raubüberfall in der Hauptstraße in Viersen. Ein 23-jähriger Mann mit syrischen Wurzeln aus Bochum war zu Fuß von der Fußgängerzone in Richtung Busbahnhof unterwegs, als er von sechs unbekannten Personen umringt wurde. Alle sechs zogen ein Messer und forderten den Bochumer auf, sein Portemonnaie herauszugeben. Kurz darauf wurde er angegriffen und fiel zu Boden. Dort wurden sie weiter auf den jungen Mann eingetreten und geschlagen. Einige Zeit später sollen sich die Unbekannten aufgeteilt und in verschiedene Richtungen geflohen sein. Dabei bemerkte der Bochumer, dass sein Portemonnaie gestohlen worden war. Er beschreibt die Unbekannten wie folgt: Es handelte sich um sechs Männer, von denen vier etwa 170-180 cm groß waren und die anderen beiden 190-195 cm. Alle waren schlank. Außerdem hatten sie alle dunkle, mittellange bis etwas längere Haare. Sie sprachen Afghanisch miteinander. Einer trug eine weiße Sweatshirt-Jacke, ein anderer eine schwarze. Was die anderen trugen, konnte der Mann leider nicht mehr sagen. Haben Sie Informationen zu den Unbekannten? Dann melden Sie sich bitte beim Kriminalkommissariat 2 unter der Rufnummer 02162/377-0. /jk (125)

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 im Jahr 2022 auf 7478 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 8073 auf 9103, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7238 auf 8213 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 835 auf 890 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 3590 auf 4163. Im Jahr 2023 war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten registrierten Raubüberfällen in Deutschland, mit insgesamt 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.270 12.625
Anzahl der aufgeklärten Fälle 6.473 7.478
Anzahl der Verdächtigen 8.073 9.103
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.238 8.213
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 835 890
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.590 4.163

Quelle: Bundeskriminalamt

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