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Raubversuch auf Supermarkt in Bonn-Holzlar

Unbekannter bedrohte Angestellte mit Messer. Polizei sucht nach dunkelhaarigem Mann mit dunklem Hautteint und schwarzer Kleidung. Zeugen werden gebeten, sich zu melden.

Foto: Depositphotos

Bonn (ost)

Nach einem versuchten Raubüberfall auf einen Supermarkt in Bonn-Holzlar am Freitagmittag (14.08.2026) sucht die Polizei Bonn nach einem noch nicht identifizierten Mann.

Zur gleichen Zeit um 13:00 Uhr betrat der Unbekannte den Markt an der Straße Espeler Wiese und begab sich sofort in den Kassenbereich. Dort soll er unter Verwendung eines Messers und Pfeffersprays die Herausgabe von Bargeld gefordert haben. Als die Kasse nicht geöffnet werden konnte und eine bisher unbekannte Zeugin ihm mit einer erhobenen Weinflasche drohte, verließ der Mann den Markt und lief in Richtung In den Bieshecken davon. Eine unmittelbar eingeleitete Nahbereichsfahndung führte nicht zur Festnahme des Verdächtigen.

Der Unbekannte wird wie folgt beschrieben, basierend auf Zeugenaussagen:

Schwarze Haare – dunklerer Teint – sprach Deutsch ohne Akzent – trug schwarze Hose, dunkles T-Shirt mit rotem Aufdruck, schwarzen Stoffmundschutz, schwarzes Basecap.

Das Kriminalkommissariat 13 hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Polizeibeamten bitten insbesondere die noch unbekannte Zeugin mit der Weinflasche sowie mögliche weitere Zeugen, die den Mann vor dem Markt gesehen haben könnten, sich unter der Telefonnummer 0228 15-0 oder per E-Mail an KK13.Bonn@polizei.nrw.de zu melden.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 8073 auf 9103, wobei der Großteil männlich war. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an gemeldeten Raubüberfällen mit 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.270 12.625
Anzahl der aufgeklärten Fälle 6.473 7.478
Anzahl der Verdächtigen 8.073 9.103
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.238 8.213
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 835 890
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.590 4.163

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen von 380 Fällen im Jahr 2022 auf 470 Fälle im Jahr 2023 an. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 518 auf 671. Davon waren 458 männlich, 60 weiblich und 206 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle, was zeigt, dass Nordrhein-Westfalen eine der höchsten Mordraten in Deutschland aufweist.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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