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Rebbelroth: Gestohlener VW Polo verunglückt nach Tankstellen-Diebstahl

Ein unbekannter Mann stieg in das Auto ein und verursachte einen Unfall, bevor er zu Fuß floh.

Auto geklaut und gegen Baum geprallt
Foto: Presseportal.de

Gummersbach (ost)

Am Freitagabend (31. Juli) hat ein 31-jähriger Mann aus Bergneustadt seinen VW Polo an einer Tankstelle in Rebbelroth betankt. Nachdem er den Tankvorgang abgeschlossen hatte, betrat er gegen 20:20 Uhr den Laden, um zu bezahlen. In der Zwischenzeit stieg ein unbekannter Mann in das Auto, setzte sich auf den Fahrersitz und startete den Wagen. Die völlig überraschte Beifahrerin, 24 Jahre alt, die im Auto geblieben war, stieg sofort aus dem Fahrzeug aus. Der Mann fuhr mit dem Polo in Richtung Gummersbach davon.

Zehn Minuten später wurde der Polizei ein Verkehrsunfall in Reichshof auf der L324 zwischen Müllerheide und Sinspert gemeldet. An der Unfallstelle fanden die Beamten den zuvor in Rebbelroth gestohlenen VW Polo. Der Fahrer war offenbar auf der L324, Richtung Sinspert, in einer Rechtskurve von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Danach flüchtete er zu Fuß von der Unfallstelle.

Auf den Videoaufzeichnungen der Tankstelle ist ein Mann mit normaler Statur und einem dunklen Bart zu sehen, der auf der Fahrerseite in das Auto einsteigt. Er trug ein weißes T-Shirt mit einem Schriftzug im Brustbereich, eine dunkle Hose sowie weiße Schuhe. Außerdem hatte er eine schwarze Basecap auf. Hinweise nimmt die Polizei des Oberbergischen Kreises unter der Telefonnummer 02261 8199-0 oder der E-Mail-Adresse poststelle.oberbergischer-kreis@polizei.nrw.de entgegen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63250 Unfälle mit Personenschaden, was 9.92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13559 Unfälle aus, was 2.13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3764 Fällen gemeldet, was 0.59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556792, was 87.36% aller Unfälle entspricht. In innerorts gelegenen Ortslagen ereigneten sich 55296 Unfälle (8.68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17437 Unfälle (2.74%) und auf Autobahnen 6889 Unfälle (1.08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die Schwerverletzten 11172 und die Leichtverletzten 68000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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