Unbekannte Täter drangen in Büro- und Lagergebäude ein, durchsuchten Schränke und entwendeten Werkzeuge sowie Lackierpistolen im unteren vierstelligen Euro-Bereich.
Recke: Einbruch in Lagerhallen

Recke (ost)
In der Nacht von Montag (19.01.) auf Dienstag (20.01.) sind ungeklärte Personen in ein Büro- und Lagergebäude an der Haarstraße eingedrungen.
Die Einbrecher öffneten zwischen 15.00 Uhr am Dienstagnachmittag und 08.00 Uhr am Mittwochmorgen ein Fenster eines der Gebäude auf dem Grundstück. Im Inneren durchsuchten die Täter verschiedene Schränke. Außerdem brachen die Unbekannten gewaltsam eine Zwischentür auf, um weitere Räume zu durchsuchen. Die Diebe stahlen nach ersten Erkenntnissen Werkzeuge. Die genaue Beute konnte zum Zeitpunkt der Anzeige noch nicht ermittelt werden.
An einem anderen Lagergebäude auf dem Gelände brachen die Täter die Eingangstür auf. Hier stahlen die Unbekannten nach ersten Erkenntnissen fünf Lackierpistolen. Der Schaden wird auf einen niedrigen vierstelligen Euro-Betrag geschätzt.
Die Täter gingen auch eine dritte Lagerhalle an. Hier betraten die Einbrecher ebenfalls das Gebäude über die Eingangstür. Sie stahlen unter anderem einen WLAN-Verstärker aus den Räumlichkeiten.
Die Polizei führt Ermittlungen durch und sucht Zeugen, die Informationen geben können. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeiwache in Ibbenbüren unter der Telefonnummer 05451/591-4315 zu melden.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 auf 3.616. Die Anzahl der Verdächtigen sank jedoch von 2.789 auf 3.069. Von den Verdächtigen waren 2.344 männlich, 445 weiblich und 1.196 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten Einbruchsfällen in Deutschland im Jahr 2023, mit insgesamt 27.061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt








