In der Nacht von Freitag auf Samstag kam es in Recklinghausen zu einem tragischen Wohnungsbrand in einer Asylunterkunft, bei dem eine Person verstarb. Die Feuerwehr fand eine Person tot in einem der Räume.
Recklinghausen: Brand in Asylunterkunft mit einem Toten

Recklinghausen (ost)
In der Nacht vom Freitag, den 27. Juni 2026, auf Samstag ereignete sich in Recklinghausen ein tragischer Wohnungsbrand in einer Asylunterkunft, bei dem eine Person leider ums Leben kam.
Um 00:50 Uhr wurde die Feuerwehr Recklinghausen durch die Brandmeldeanlage einer Asylunterkunft in der Herner Straße alarmiert. Schon bei der Abfahrt der Feuerwehr- und Rettungskräfte von der Kurt-Schumacher-Allee, die sich nur wenige Meter entfernt befindet, war eine starke Rauchentwicklung sichtbar.
Als die Einsatzkräfte am Ort des Geschehens eintrafen, stand die vordere Hälfte der Wohncontainer, die als Asylunterkunft genutzt werden, bereits in Flammen. Viele Personen konnten sich selbst ins Freie retten und befanden sich vor dem Gebäude. Es gab jedoch zunächst eine unklare Anzahl von vermissten Personen. Während der weiteren Erkundung brachen weitere Teile der Wohncontainer in Brand aus.
Der Einsatzleiter entschied sofort, die Alarmstufe zu erhöhen und mit der Suche nach den vermissten Personen zu beginnen. Aufgrund der unklaren Anzahl an Vermissten wurde für den Rettungsdienst die Alarmstufe „MANV 5 – Massenanfall von Verletzten bis zu fünf Personen“ ausgelöst.
Feuerwehrtrupps durchsuchten die Wohncontainer unter schwerem Atemschutz. In einem der Räume fanden sie leider eine Person tot vor.
Die vierzehn anderen Bewohner blieben unverletzt und wurden vorübergehend in den Räumlichkeiten der Kommunalen Servicebetriebe Recklinghausen (KSR) untergebracht.
Die Löscharbeiten wurden durch den Einsturz der Decke im Verlauf des Einsatzes erschwert, waren aber dennoch erfolgreich.
Aufgrund der tropischen Temperaturen in der Nacht war der Einsatz für die Einsatzkräfte sehr anstrengend.
Nach der Brandbekämpfung wurden Nachlöscharbeiten und Brandkontrollen durchgeführt. Die Feuerwehr unterstützte außerdem die Polizei bei der Bergung der Leiche.
Der Feuerwehreinsatz dauerte bis 04:30 Uhr an. Die Wohncontainer wurden durch das Feuer vollständig zerstört und sind nicht mehr bewohnbar. Die anderen Bewohner wurden in anderen Teilen der Unterkunft in der Herner Straße untergebracht.
Die Feuerwehr war mit Kräften der hauptamtlichen Feuer- und Rettungswache, dem Einsatzleitdienst, den ehrenamtlichen Einheiten Altstadt, Süd und Hochlar sowie zahlreichen Rettungsmitteln aus dem Kreis Recklinghausen vor Ort im Einsatz. Der ehrenamtliche Löschzug Suderwich sicherte währenddessen den Grundschutz für das Stadtgebiet von der Feuer- und Rettungswache aus. Weitere städtische Fachbereiche sowie der KSR unterstützten die Maßnahmen noch in der Nacht am Einsatzort.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Quelle: Presseportal








