Die Polizei konnte gestern Abend einen mutmaßlichen Einbrecher in Recklinghausen stellen. Ein aufmerksamer Anwohner hörte verdächtige Geräusche und informierte die Polizei.
Recklinghausen: Einbrecher festgenommen

Recklinghausen (ost)
Gestern Abend wurde ein verdächtiger Mann von der Polizei nach einem versuchten Einbruch festgenommen. Ein aufmerksamer Bewohner eines Mehrfamilienhauses in der Dortmunder Straße hörte gegen 22:00 Uhr verdächtige Geräusche. Als er seine Wohnungstür öffnete, sah er einen unbekannten Mann an der Haustür, der dann weglief. Der Zeuge vermutete einen Einbruch und alarmierte die Polizei. Die Beamten konnten in der Nähe einen 34-jährigen Mann aus Recklinghausen festnehmen, der der Beschreibung entsprach. Er hatte mögliche Einbruchswerkzeuge wie einen Schraubendreher und eine Taschenlampe bei sich. An der Haustür wurden frische Spuren von Aufbruchswerkzeugen entdeckt. Die Polizei nahm den Verdächtigen vorläufig fest.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle ebenfalls zunahm, stieg auch die Anzahl der Verdächtigen von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023. Besonders auffällig ist der Anstieg der nicht-deutschen Verdächtigen, die von 1.196 im Jahr 2022 auf 1.451 im Jahr 2023 anstiegen. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region in Deutschland mit den meisten registrierten Einbrüchen im Jahr 2023 insgesamt 27.061 Fälle, was die Situation in Nordrhein-Westfalen verdeutlicht.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 im Jahr 2022 auf 443 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Unter den Verdächtigen waren 458 Männer, 60 Frauen und 206 Nicht-Deutsche im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 596 Männer, 75 Frauen und 310 Nicht-Deutsche waren. Im Vergleich dazu hatte die Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








