Die Polizei nahm drei mutmaßliche Einbrecher fest, die in ein Einfamilienhaus einbrechen wollten. Die Tatverdächtigen wurden nach einer Fahndung im Nahbereich gestellt.
Recklinghausen: Einbrecher in Herten festgenommen

Recklinghausen (ost)
Am Montagnachmittag wurden drei Männer von einer Videoüberwachung erfasst, die offenbar versuchten, in ein Einfamilienhaus am Resser Weg einzubrechen. Kurz darauf nahm die Polizei die Tatverdächtigen fest.
Um 14:15 Uhr konnte eine Anwohnerin, die zu diesem Zeitpunkt unterwegs war, über ihre Überwachungskamera beobachten, wie drei Männer versuchten, ihre Terrassentür aufzuhebeln. Sie gelangten jedoch nicht ins Wohnhaus. Vermutlich waren die Männer zuvor über den Gartenzaun geklettert, um auf das Grundstück zu gelangen. Die Polizei konnte die Tatverdächtigen bei einer Fahndung in der Nähe festnehmen. Es handelt sich um einen 17-jährigen aus Eppelborn, einen 19-jährigen aus Herten und einen 17-jährigen ohne festen Wohnsitz. Die Polizei leitete entsprechende Strafverfahren gegen die jungen Männer ein.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 im Jahr 2022 auf 3.616 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank jedoch von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023. Im Jahr 2023 gab es 1.451 nicht-deutsche Verdächtige, während es im Jahr 2022 nur 1.196 waren. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen die höchste Anzahl von Einbrüchen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 27.061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Cybercrime-Statistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Rate von Cyberkriminalität in Nordrhein-Westfalen zwischen 2022 und 2023 ist rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 29667 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 21181 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 7667 auf 8126 im gleichen Zeitraum. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 6623 auf 7062, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen mit 4726 höher war als die der weiblichen Verdächtigen mit 2336. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen blieb mit 2159 relativ konstant. Im Vergleich dazu wurden in Berlin im Jahr 2023 insgesamt 22125 Fälle von Cyberkriminalität registriert, was die höchste Anzahl in Deutschland darstellt.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 29.667 | 21.181 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.667 | 8.126 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.623 | 7.062 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 4.478 | 4.726 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.145 | 2.336 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 2.072 | 2.159 |
Quelle: Bundeskriminalamt








