Schnelle Festnahme nach aufmerksamer Zeugin, die mutmaßliche Einbrecher beobachtete, und Information an die Polizei, die die Tatverdächtigen kurz darauf festnahm.
Recklinghausen: Einbruch in Gladbeck

Recklinghausen (ost)
Heute Morgen beobachtete eine aufmerksame Zeugin mutmaßliche Einbrecher. Kurz darauf nahm die Polizei die Tatverdächtigen fest.
Um 10:30 Uhr hörte eine Bewohnerin der Boystraße ein verdächtiges Geräusch. Sie sah einen Mann und eine Frau im Treppenhaus, die an einer Wohnungstür arbeiteten und dann die Wohnung betraten. Kurz darauf flohen sie über die Antoniusstraße in Richtung Horster Straße. Die Zeugin informierte ihren Mann, der gerade unterwegs war, über den vermuteten Einbruch und die Fluchtrichtung der Verdächtigen. Der Mann erkannte die mutmaßlichen Einbrecher anhand der Beschreibung wieder. Sie waren auf der Horster Straße unterwegs und stiegen in einen Bus ein. Er rief sofort die Polizei an und folgte den Verdächtigen. Die Polizei konnte den 19-jährigen Mann (ohne festen Wohnsitz) und die 36-jährige Frau (ebenfalls ohne festen Wohnsitz) in der Innenstadt stellen und festnehmen. An der Haustür des Mehrfamilienhauses wurden Hebelspuren festgestellt. Unter dem gestohlenen Gut befanden sich unter anderem zwei Eheringe. Die Ermittlungen sind noch im Gange.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 auf 3.616. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch von 2.789 auf 3.069 zurück. Davon waren 2.344 männliche Verdächtige und 455 weibliche Verdächtige. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 auf 1.451. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten registrierten Einbruchsfällen im Jahr 2023 – 27.061 in Nordrhein-Westfalen – zeigt sich, dass diese Region besonders von Einbrüchen betroffen ist.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt








