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Recklinghausen: Falsche Polizeibeamte in Herten

Eine Seniorin fiel auf Betrugsmasche rein und händigte Bargeld aus. Polizei warnt vor ähnlichen Vorfällen und gibt Verhaltenstipps.

Foto: Depositphotos

Recklinghausen (ost)

Am Montagvormittag ist eine Seniorin auf der Heidestraße in Herten auf eine Betrugsmasche hereingefallen. Ein angeblicher Polizeibeamter rief die ältere Dame gegen 10:45 Uhr an und gab an, dass es zu einem Raubüberfall in der Nachbarschaft gekommen und am Tatort ein Zettel mit ihren Personalien gefunden worden sei. Man müsse nun ihr Bargeld schützen und werde einen Polizeibeamten vorbeischicken, um das Geld abzuholen. Während des Anrufs erschien der angekündigte angebliche Polizist. Die Seniorin händigte ihm Bargeld in Umschlägen in ihrer Wohnung aus.

Der “falsche Polizist” kann wie folgt beschrieben werden:

Wer Angaben zu dem Vorfall machen kann oder etwas Verdächtiges beobachtet hat, wird gebeten die Polizei unter der 0800 2361 111 zu informieren.

Die Polizei warnt vor diesen oder ähnlichen Betrugsmaschen. Es wird kein Bargeld durch die Polizei in Schutz genommen. Seien Sie misstrauisch und lassen Sie keine Unbekannten in die Wohnung. Fordern Sie von angeblichen Amtspersonal den Dienstausweis und lassen sie sich Zeit bei der Prüfung. Wenn Zweifel besteht, dann rufen Sie die Behörde über die Ihnen bekannte Nummer an – nutzen Sie nicht die Nummer vom Besucher.

Weitere Informationen zum Thema “Betrug zum Nachteil älterer Menschen” finden Sie auch auf unserer Internetseite: https://recklinghausen.polizei.nrw/artikel/falsche-polizeibeamte-und-andere-betrueger

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der Anteil der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und der Anteil der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 anstieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen erhöhte sich von 206 auf 310. Im Vergleich dazu hatte die Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 insgesamt 470 registrierte Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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