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Recklinghausen: Handy verrät Tatverdächtigen

Ein E-Scooterfahrer flüchtete nach einem Unfall, ein Handy führte die Polizei zu ihm – das Fahrzeug wurde sichergestellt. Am Montagabend kollidierte ein 22-jähriger Recklinghäuser mit einem geparkten Auto.

Foto: Depositphotos

Recklinghausen (ost)

Ein Fahrer eines Elektrorollers floh nach einem Unfall, die Polizei wurde durch ein Handy auf seine Spur gebracht – der Elektroroller wurde beschlagnahmt.

Am Montagabend (ungefähr 19 Uhr) kollidierte ein 22-jähriger Recklinghäuser mit einem geparkten Auto in der Maybachstraße. Der Mann fiel hin und flüchtete nach dem Unfall auf dem Elektroroller. Augenzeugen hatten den Unfall beobachtet. Sie sahen auch, dass der Fahrer sein Handy verloren hatte und übergaben es der Polizei. Der 22-Jährige rief seinerseits mit einem anderen Handy seine eigene Telefonnummer an. Auf diese Weise konnte die Polizei schnell den flüchtigen Unfallfahrer identifizieren.

An seiner Wohnadresse traf die Polizei auf den 22-Jährigen. Er war leicht verletzt. Der junge Mann konnte nicht überzeugend nachweisen, wem der Elektroroller gehörte. Die Polizei beschlagnahmte das Fahrzeug. Gegen den 22-Jährigen wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden von etwa 650 Euro.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle (87,36%). Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Bei den Verkehrsunfällen gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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