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Recklinghausen: Heranwachsender attackiert, Bundespolizei ermittelt

Ein 19-Jähriger wurde unvermittelt ins Gesicht geschlagen und suchte daraufhin die Bundespolizei auf. Trotz Fahndung blieb der Täter unauffindbar.

Foto: unsplash

Recklinghausen (ost)

Gestern Abend (20. September) wurde ein Jugendlicher nach einem kurzen Streitgespräch am Hauptbahnhof Recklinghausen unerwartet von einem Unbekannten angegriffen. Eine Fahndung nach dem Täter verlief ergebnislos.

Um 17:30 Uhr begab sich ein 19-Jähriger zur Bundespolizeiwache am Hauptbahnhof Recklinghausen. Er berichtete, dass er soeben von einem Fremden ins Gesicht geschlagen worden sei. Der junge Mann aus Syrien erklärte, dass er sich auf einer Bank am Busbahnhof setzen wollte und deshalb auf den Unbekannten zugegangen sei. Dieser habe ihm signalisiert, dass er verschwinden solle. Der Geschädigte habe darauf hingewiesen, dass er nur Platz nehmen wolle und ihm das nicht verbieten könne. Daraufhin habe der Fremde ihm ins Gesicht geschlagen. Aus Angst begab sich der 19-Jährige zur Bundespolizei. Beim Weggehen gelang es ihm, ein Foto des Angreifers zu machen, auf dem dieser von hinten zu sehen ist.

Der Jugendliche hatte eine Schwellung am linken Auge, die von den Einsatzkräften fotografisch dokumentiert wurde. Er verzichtete auf medizinische Behandlung.

Trotz einer Personenbeschreibung konnte der Täter im Rahmen einer Nahbereichsfahndung nicht gefunden werden.

Die Bundespolizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung gegen Unbekannt eingeleitet und bittet Zeugen, sich unter der gebührenfreien Servicenummer 0800/ 6 888 000 oder in jeder anderen Bundespolizeidienststelle zu melden.

Quelle: Presseportal

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