Am Samstag fiel ein Senior auf die „Goldketten-Betrugsmasche“ herein. Die Polizei warnt vor vermehrten Vorfällen und sucht Zeugen.
Recklinghausen: „Kettentrick“ erfolgreich

Recklinghausen (ost)
Am Samstag wurde erneut ein älterer Bürger aus Recklinghausen Opfer der „Goldketten-Betrugsmasche“. Diese Betrugsmasche tritt derzeit häufiger auf, daher warnt die Polizei Recklinghausen erneut.
Der Betrug ereignete sich am Samstagvormittag (gegen 11 Uhr) in der Langobardenstraße in Suderwich. Ein 77-jähriger Mann wurde von einer Frau, die gerade aus einem Auto gestiegen war, nach dem Weg zum nächsten Krankenhaus gefragt. Als Dank legte die Frau ihm eine Kette um den Hals und steckte ihm einen Ring an. Danach stieg sie als Beifahrerin in das Auto und fuhr weg. Erst danach bemerkte der Senior, dass seine echte Goldkette fehlte. Der Modeschmuck, der ihm stattdessen gegeben wurde, konnte sichergestellt werden.
Die Frau wurde wie folgt beschrieben: etwa 50 Jahre alt, schwarze Haare, schlank, sprach russisch. Auf dem Fahrersitz des Autos saß ein Mann, etwa 40 Jahre alt. Auf dem Rücksitz befand sich eine weitere Frau, etwa 30 Jahre alt, mit stabilerer Figur und schwarzen Haaren. Das Auto war vermutlich ein schwarzer Jeep mit RE-Kennzeichen.
Die Polizei bittet Zeugen, die Informationen zu dem Vorfall, dem Fahrzeug oder den verdächtigen Personen haben, sich zu melden. Hinweise bitte unter Tel. 0800/2361 111.
Der „Kettentrick“ ist eine Betrugsmasche, bei der Kriminelle gezielt ältere Personen mit Schmuck ansprechen, oft unter einem Vorwand wie einer Wegbeschreibung. Durch Ablenkung und Nähe wird der echte Schmuck gegen wertlosen Modeschmuck ausgetauscht.
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Quelle: Presseportal








