Polizei stoppt flüchtige Kradfahrer nach Verfolgungsjagd. Festnahme der beiden Tatverdächtigen, einer leistet Widerstand und verletzt Beamten.
Recklinghausen: Kradfahrer flüchten vor Polizei

Recklinghausen (ost)
Am Freitagabend wollten Polizeibeamte die beiden Fahrer von Motorrädern überprüfen. Die beiden beschleunigten, konnten jedoch gestellt und vorübergehend festgenommen werden.
Um 23:15 Uhr bemerkte die Besatzung eines Streifenwagens die beiden Motorräder im Bereich Bozener Straße/Bruchweg – an beiden Fahrzeugen fehlten Kennzeichen. Die Fahrer beschleunigten und versuchten, sich der Kontrolle durch überhöhte Geschwindigkeit zu entziehen. Sie flohen in Richtung Salentinstraße und Westfalenstraße. Sie fuhren mehrmals bei Rotlicht über Ampeln. Kurzzeitig verloren sie die Fahrzeuge aus den Augen, konnten aber bald darauf im Bereich der Halde Hoheward wieder gefunden werden.
Mit Unterstützung mehrerer Streifenwagen konnten die beiden Verdächtigen im Bereich der Halde vorübergehend festgenommen werden. Einer der beiden leistete Widerstand – dabei wurde ein Polizeibeamter leicht verletzt.
Die beiden Verdächtigen sind 18 Jahre alt und stammen aus Recklinghausen. Einer von ihnen besitzt keine gültige Fahrerlaubnis. Beide Fahrzeuge sind weder versichert noch zugelassen.
Ein Polizeihubschrauber war ebenfalls an dem Einsatz beteiligt.
Gegen die beiden jungen Männer wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet: verbotenes Straßenrennen, Verdacht des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Fahren ohne Zulassung, Fahren ohne Versicherungsschutz, Widerstand gegen Polizeibeamte, außerdem wurden zahlreiche Ordnungswidrigkeiten festgestellt.
Die Polizei stellte beide Fahrzeuge, die Handys und eine Helmkamera sicher. Der Führerschein des 18-Jährigen wurde ebenfalls von der Polizei einbehalten.
Die weiteren Ermittlungen sind im Gange.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, während 11.172 Personen schwer verletzt wurden und 68.000 Personen leicht verletzt wurden.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








