Ein Mann aus Recklinghausen verursachte einen Unfall in Herne, flüchtete vom Unfallort und später auch vor der Polizei. Die Polizisten konnten ihn kurz darauf stellen und festnehmen.
Recklinghausen: Mann flüchtet nach Unfall und vor der Polizei

Recklinghausen (ost)
Ein Mann aus Recklinghausen verursachte am Donnerstagnachmittag einen Unfall in Herne. Er flüchtete vom Unfallort und später auch vor der Polizei. Die Polizisten konnten ihn kurz darauf stellen und festnehmen.
Eine 33-Jährige aus Herne parkte ihr Auto gegen 16:30 Uhr auf einem Parkplatz an der Roonstraße in Herne. Als sie ausstieg und gerade in ein Geschäft gehen wollte, hörte sie es „laut scheppern“. Daraufhin drehte sie sich um und konnte ein Auto beobachten, das mit überhöhter Geschwindigkeit davonfuhr. Sie konnte ein Recklinghäuser Kennzeichen ablesen und einen Mann hinter dem Steuer erkennen. An ihrem eigenen Auto stellte sie einen Schaden fest. Daraufhin informierte sie die Polizei. Gegen 18:00 Uhr gingen bei der Polizei Recklinghausen Hinweise ein, dass das Auto des Unfallverursachers auf der Hochstraße unterwegs sei. Eine Streifenwagenbesatzung konnte das Fahrzeug dort auch antreffen. Als die Polizisten den Fahrer kontrollieren wollten, gab er Gas und flüchtete. Auf der Waldstraße kollidierte der Mann mit seinem Auto mit einem Verkehrszeichen und versuchte dann, seine Flucht zu Fuß fortzusetzen. Die Beamten konnten den Mann kurz darauf stellen. Der 34-Jährige aus Recklinghausen hatte eine Tasche mit Betäubungsmitteln bei sich. Außerdem konnte die Polizei Bargeld in entsprechender Stückelung finden, sodass der Verdacht des Handels mit Betäubungsmitteln besteht. Alle Beweismittel wurden sichergestellt. Außerdem besitzt der Recklinghäuser aktuell keine gültige Fahrerlaubnis. Die Polizei nahm den Tatverdächtigen fest und leitete entsprechende Strafverfahren ein.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle waren jedoch Übrige Sachschadensunfälle mit 556.792 Fällen, was 87,36% entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








