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Recklinghausen: Mann schwer verletzt

Nach einer Auseinandersetzung am Montagnachmittag bittet die Polizei um Zeugenhinweise. Um 17:30 Uhr informierte ein Zeuge die Polizei über einen verletzten Mann.

Foto: Depositphotos

Recklinghausen (ost)

Nach einem Streit am Montagnachmittag bittet die Polizei um Hinweise von Zeugen.

Um 17:30 Uhr informierte ein Augenzeuge die Polizei über einen verletzten Mann. Nach ersten Informationen war der Mann, 34 Jahre alt (derzeit ohne festen Wohnsitz), kurz zuvor mit einem Bekannten (47 Jahre alt, ebenfalls ohne festen Wohnsitz) zu Fuß in der Marienstraße unterwegs. In der Nähe des Florian-Polubinski-Wegs näherte sich ein unbekannter Mann und schlug den 47-Jährigen. Der 34-Jährige rannte weg und stürzte. Der Unbekannte folgte ihm und verletzte ihn. Danach flüchtete der Täter über einen Parkplatz in Richtung Pappelallee. Der 34-Jährige erlitt Stichverletzungen und wurde schwer verletzt. Es bestand keine Lebensgefahr. Ein Rettungswagen brachte ihn ins Krankenhaus. Auch der 47-Jährige wurde leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht.

Der Täter wird wie folgt beschrieben:

Die Fahndung war erfolglos. Ein mögliches Tatwerkzeug wurde nicht gefunden. Die Ermittlungen – auch zu möglichen Hintergründen und zum genauen Ablauf der Tat – dauern an.

Hinweise nimmt die Kripo unter der 0800 2361 111 entgegen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der Anteil männlicher Verdächtiger von 458 auf 596 und der Anteil weiblicher Verdächtiger von 60 auf 75 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Mordfälle in Deutschland mit insgesamt 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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