Unbekannte versuchen in Erdgeschosswohnung einzubrechen und Täter beschädigen Fenster einer Lagerhalle. Polizei sucht Zeugen.
Recklinghausen: Polizei hofft auf Hinweise – Einbrüche

Recklinghausen (ost)
Am Montagnachmittag (14:00-14:40 Uhr) versuchten bis dato unbekannte Täter in eine Wohnung im Erdgeschoss der Goethestraße einzudringen. Ersten Informationen zufolge gelang es den Einbrechern, Zugang zum Garten zu bekommen und danach versuchten sie, eine Tür aufzuhebeln. Sie scheiterten wahrscheinlich an einem zusätzlichen Sicherheitsschloss. Zeugen bemerkten während des Vorfalls eine junge Frau im Eingangsbereich des Hauses. Es ist möglich, dass sie mit dem Einbruch in Verbindung steht. Beschreibung: – vermutlich jugendlich – ca. 1,70 Meter groß – lange dunkle Haare (Mittelscheitel) – blaue FFP2 Maske – dunkle Kleidung
Ein Angestellter einer Sicherheitsfirma konnte am frühen Montagabend (17:40 Uhr) auf einer Überwachungskamera mehrere Verdächtige in einer Lagerhalle an der Blitzkuhlenstraße beobachten. Er alarmierte die Polizei. Nach bisherigen Erkenntnissen beschädigten die Täter ein Fenster, um in das Gebäude zu gelangen. Die Einsatzkräfte suchten in der Umgebung – leider ohne Erfolg. Es ist noch unklar, ob die Täter Beute gemacht haben. Die Männer waren zwischen 20 und 30 Jahren alt und führten einen Bolzenschneider mit sich. Einer trug einen dunkelroten Pullover und eine rote Jogginghose. Ein anderer trug weiße Kleidung, während ein weiterer schwarze Kleidung trug.
Hinweistelefon für Zeugen: 0800 2361 111
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 im Jahr 2022 auf 3.616 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank jedoch leicht von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 2.344 männlich und 455 weiblich, wobei die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen von 1.196 im Jahr 2022 auf 1.451 im Jahr 2023 stieg. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Einbruchsfälle in Deutschland mit insgesamt 27.061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 458 männlich und 60 weiblich im Jahr 2022, während es 596 männliche und 75 weibliche Verdächtige im Jahr 2023 gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 im Jahr 2022 auf 310 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








