In der vergangenen Nacht konnte die Polizei zwei tatverdächtige Männer stellen. Spuren im Schnee führten zum Erfolg.
Recklinghausen: Polizei stellt Tatverdächtige im Schnee

Recklinghausen (ost)
Dorsten/Bottrop: Inspektor Winter ermittelt Verdächtige
In der letzten Nacht konnten die Behörden zwei verdächtige Männer identifizieren. In beiden Fällen führten Spuren im Schnee zum Erfolg.
Dorsten:
In der Nacht (08.01.2026) ereigneten sich Einbrüche in Garagen an der Bonifatiusstraße. Ein aufmerksamer Bürger bemerkte gegen 02:40 Uhr einen Bewegungsmelder und kurz darauf einen lauten Knall. Er entdeckte zwei offene Garagen und vermutete einen Diebstahl, woraufhin er die Polizei informierte. Vor Ort wurden Schuhspuren im Schnee gefunden, die auf zwei Täter hindeuteten. Die Polizeibeamten folgten den Spuren, die sie zu einem Verdächtigen führten. Es handelt sich um einen 42-jährigen Mann aus Dorsten. Seine Schuhe und eine der Schneespuren stimmten überein. Der Verdacht verstärkte sich durch gefundenes Einbruchswerkzeug und mutmaßliches Diebesgut. Ein weiterer Täter war nicht vor Ort. Gegen den Dorstener leitete die Polizei ein Strafverfahren ein. Hinweise zu einem möglichen zweiten Verdächtigen werden unter der Tel.: 0800 2361 111 entgegengenommen.
Bottrop:
Auch an der Straße „Am Kuhberg“ führten Schneespuren die Polizei am Donnerstagmorgen (08.01.2026, 04:00 Uhr) zu einem Verdächtigen. Die Polizei erhielt bei einem Einsatz den Hinweis, dass ein Mann unter Alkoholeinfluss Auto fuhr. Das Fahrzeug wurde kurz darauf gefunden, jedoch war der Fahrer nicht mehr vor Ort. Vor der Fahrertür wurde eine Schuhspur im Schnee entdeckt. Die Polizei folgte der Spur und traf den 59-jährigen Dorstener an der Straße „Im Winkel“. Während der Kontrolle bestätigten sich die Hinweise auf Alkoholisierung des Mannes. Ein Arzt entnahm ihm eine Blutprobe.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wobei 63.352 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 56.367 Verdächtige, darunter 49.610 Männer, 6.757 Frauen und 16.655 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 73.917, wobei 65.532 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 57.879 Verdächtige, darunter 51.099 Männer, 6.780 Frauen und 18.722 Nicht-Deutsche. Nordrhein-Westfalen verzeichnete damit die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








