Eine Seniorin in Bottrop wurde durch einen Schockanruf dazu gebracht, Bargeld und Schmuck an der Wohnungstür zu übergeben. Die Täter täuschten vor, dass die Tochter schwer krank sei und dringend teure Medikamente benötige.
Recklinghausen: Seniorin in Bottrop betrogen

Recklinghausen (ost)
Mit einer List haben Unbekannte eine ältere Frau dazu gebracht, Geld und Schmuck an der Haustür zu übergeben. Am Montag Nachmittag (13:00 Uhr) erhielt die Seniorin aus Bottrop einen Anruf von einer Frau. Die vermeintliche Betrügerin täuschte am Telefon vor, dass ihre Tochter schwer krank sei, im Krankenhaus liege und dringend teure Medikamente benötige. Kurz darauf erschien ein junger Mann, der sich als Mitarbeiter des Krankenhauses ausgab, bei der älteren Dame. Sie übergab ihm Bargeld und Schmuck. Beschreibung des Abholers: 25-30 Jahre alt – kurze, mittelblonde Haare – dunkle Hose – helles Hemd – Brille Am späten Nachmittag bemerkte die Seniorin den Betrug und informierte die Polizei.
Hinweise zu dem Vorfall können unter der Telefonnummer 0800 2361 111 gemeldet werden.
Derzeit kommt es vermehrt zu solchen “Schockanrufen”. Die Täter geben sich am Telefon als Ärzte, Polizeibeamte oder enge Verwandte aus, um bei ihren Opfern eine akute Notlage, wie in diesem Fall eine schwere Krankheit, vorzutäuschen. Ihr Ziel ist es, die Opfer unter starkem emotionalen und zeitlichen Druck zur Herausgabe von Geld oder Wertgegenständen zu bewegen. Oft wird ein Abholer geschickt, um das Geld persönlich entgegenzunehmen.
Weitere Informationen, auch darüber, wie Sie sich schützen können, finden Sie auf unserer Website: https://recklinghausen.polizei.nrw/artikel/falsche-polizeibeamte-und-andere-betrueger
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der Großteil der Verdächtigen männlich war. Im Jahr 2023 gab es 596 männliche Verdächtige im Vergleich zu 60 weiblichen Verdächtigen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 206 auf 310. Trotz des Anstiegs der Mordraten in Nordrhein-Westfalen bleibt die Region mit den meisten aufgezeichneten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 bei 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








