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Recklinghausen: Tragischer Brand in Notunterkunft für Wohnungslose

In Recklinghausen kam es zu einem tödlichen Wohnungsbrand in einer Notunterkunft für Wohnungslose. Die Feuerwehr musste eine Person tot auffinden.

Foto: Unsplash

Recklinghausen (ost)

Bitte beachten: Diese Korrektur bezieht sich auf die Meldung vom 27.06.2026, 08:30 Uhr. Wir ziehen daher diese Mitteilung zurück und bitten darum, ausschließlich diese Meldung zu verwenden! Es handelt sich nicht um eine Asylunterkunft, sondern um eine Notunterkunft für obdachlose Menschen.

Nachricht:

In der Nacht von Freitag auf Samstag (27. Juni 2026) ereignete sich in Recklinghausen ein tragischer Wohnungsbrand in einer Notunterkunft für Obdachlose, bei dem eine Person leider verstarb.

Die Feuerwehr Recklinghausen wurde um 00:50 Uhr durch die Auslösung der automatischen Brandmeldeanlage (BMA) in einer Notunterkunft für Obdachlose in der Herner Straße alarmiert. Schon beim Ausrücken der Feuerwehr- und Rettungskräfte von der Kurt-Schumacher-Allee, nur wenige Meter stadteinwärts gelegen, konnte eine starke Rauchentwicklung festgestellt werden.

Als die Einsatzkräfte am Einsatzort eintrafen, stand die vordere Hälfte der Wohncontainer, die als Schlafstätte für Obdachlose dienen, bereits in Vollbrand. Viele Personen konnten sich selbstständig ins Freie retten und befanden sich vor dem Gebäude. Es gab jedoch zunächst eine unklare Anzahl von vermissten Personen. Während der weiteren Erkundung brachen weitere Teile der Wohncontainer in Brand.

Der Einsatzleiter ließ sofort die Alarmstufe erhöhen und eine Suche nach Personen einleiten. Aufgrund der unklaren Anzahl von vermissten Personen wurde für den Rettungsdienst die Alarmstufe „MANV 5 – Massenanfall von Verletzten bis zu fünf Personen“ ausgelöst.

Feuerwehrtrupps durchsuchten unter schwerem Atemschutz die Wohncontainer. Dabei fanden sie in einem der Räume eine Person, die bereits verstorben war.

Die insgesamt vierzehn anderen Personen blieben unverletzt und wurden vorübergehend in den Räumlichkeiten der Kommunalen Servicebetriebe Recklinghausen (KSR) untergebracht.

Die Löscharbeiten wurden durch den Einsturz der Decke im Verlauf des Einsatzes erschwert, waren aber dennoch erfolgreich.

Aufgrund der tropischen Temperaturen in der Nacht war der Einsatz für die Einsatzkräfte sehr anstrengend.

Nach der Brandbekämpfung wurden Nachlöscharbeiten und Brandkontrollen durchgeführt. Die Feuerwehr unterstützte auch die Polizei bei der Bergung der Leichen.

Der Feuerwehreinsatz dauerte bis 04:30 Uhr. Die Wohncontainer wurden durch das Feuer vollständig zerstört und sind nicht mehr bewohnbar. Die anderen Bewohner wurden in anderen Teilen der Unterkunft in der Herner Straße untergebracht.

Die Feuerwehr war mit Kräften der hauptamtlichen Feuer- und Rettungswache, dem Einsatzleitdienst, den ehrenamtlichen Einheiten Altstadt, Süd und Hochlar sowie zahlreichen Rettungsmitteln aus dem Kreis Recklinghausen vor Ort im Einsatz. Der ehrenamtliche Löschzug Suderwich sicherte währenddessen den Grundschutz für das Stadtgebiet von der Feuer- und Rettungswache aus. Weitere städtische Fachbereiche sowie der KSR unterstützten die Maßnahmen noch in der Nacht am Einsatzort.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Quelle: Presseportal

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