Nach einem Einbruch versuchten Zeugen die Tatverdächtigen zu stellen, was zu einem Unfall führte. Zwei Personen wurden leicht verletzt und die Täter sind auf der Flucht.
Recklinghausen: Unfall nach Einbruch

Recklinghausen (ost)
Augenzeugen versuchten die Verdächtigen nach einem Einbruch zu stellen, was zu einem Unfall führte.
Am Donnerstagabend (08.01.2026 – ca. 19 Uhr) bemerkte ein Anwohner durch Geräusche drei Männer in einem unbewohnten Reihenhaus an der Wismarer Straße. Er informierte die Polizei über seine Ehefrau. Gleichzeitig flohen die Täter durch ein Wohnzimmerfenster zu einem Fahrzeug.
Weitere Zeugen öffneten die Fahrertür des Autos. Der Fahrer setzte das Auto zurück, stieß gegen einen geparkten Anhänger und schob den Anhänger auf ein anderes Auto. Dabei stürzten zwei der Zeugen, ein 54-jähriger und ein 28-jähriger (beide aus Herten), aufgrund der offenen Fahrertür. Sie wurden leicht verletzt. Die Verdächtigen flüchteten in Richtung Roonstraße. Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden von 3.000 Euro.
Obwohl das amtliche Kennzeichen abgelesen werden konnte, ergaben Ermittlungen, dass das Auto (Opel Meriva in silber/grau) vor etwa einem Monat verkauft und wahrscheinlich noch nicht umgemeldet wurde. Die Ermittlungen zu den Verdächtigen dauern an.
Es ist noch nicht bekannt, ob die Täter Beute gemacht haben.
Beschreibung der Personen: männlich, 20-30 Jahre alt, normale Statur, 1,70 – 1,80m groß, dunkel gekleidet, trugen Mützen
Weitere Zeugen werden gebeten, sich unter der 0800 2361 111 zu melden.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle von Einbrüchen gemeldet, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 im Jahr 2022 auf 3.616 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank jedoch von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023. Die meisten Verdächtigen waren männlich, wobei die Anzahl von 2.344 im Jahr 2022 auf 2.614 im Jahr 2023 stieg. Die Anzahl der weiblichen Verdächtigen blieb mit 445 konstant. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 im Jahr 2022 auf 1.451 im Jahr 2023. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten gemeldeten Einbrüchen im Jahr 2023, Nordrhein-Westfalen mit 27.061 Fällen, zeigt sich, dass die Einbruchsraten in dieser Region besorgniserregend hoch sind.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden betrafen 13.559 Fälle, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Tote, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








