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Recklinghausen: Verkehrskontrolle endet mit Festnahmen und Sicherstellung eines Autos

In Recklinghausen wurden bei einer Verkehrskontrolle Kupferkabel im Kofferraum gefunden. Zwei Männer wurden festgenommen und Strafverfahren eingeleitet.

Foto: Depositphotos

Recklinghausen (ost)

In der vergangenen Nacht endete eine Verkehrskontrolle mit mehreren Strafanzeigen, einer Blutprobe und der Sicherstellung eines Autos.

Um 02:30 Uhr überprüfte eine Streife zwei Männer, die gemeinsam in einem Fahrzeug auf der Hohenzollernstraße unterwegs waren. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der Fahrer – ein 24-Jähriger ohne festen Wohnsitz in Deutschland – ohne gültige Fahrerlaubnis fuhr. Es besteht außerdem der Verdacht, dass er vor der Fahrt Drogen konsumiert hat. Im Kofferraum fanden die Polizeibeamten eine große Menge abgetrennter Kupferkabel. Es wird vermutet, dass es sich um Diebesgut handelt. Die Herkunft der Kabel ist derzeit noch unklar. Der Fahrer und sein 31-jähriger Beifahrer (ebenfalls ohne festen Wohnsitz) wurden vorübergehend festgenommen. Gegen beide Männer wurden Strafverfahren eingeleitet (Verdacht des besonders schweren Diebstahls, Fahren ohne Fahrerlaubnis gegen Fahrer und Halter). Ein Arzt entnahm dem Fahrer eine Blutprobe. Zudem wurden das Fahrzeug mit dem mutmaßlichen Diebesgut und mehreren Werkzeugen, vermutlich Tatmittel, sichergestellt.

Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 63352 auf 65532 im gleichen Zeitraum. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 56367 im Jahr 2022 und stieg auf 57879 im Jahr 2023. Unter den Verdächtigen waren 49610 Männer und 6757 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 51099 Männer und 6780 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten aufgezeichneten Drogenfälle mit insgesamt 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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