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Recklinghausen: Verkehrskontrolle endet mit Haft

Ein Autofahrer ohne Führerschein und unter Drogeneinfluss wurde in Bottrop festgenommen. Er hatte zudem einen Haftbefehl gegen sich.

Foto: Depositphotos

Recklinghausen (ost)

Am Montag wurde ein Autofahrer möglicherweise ohne gültigen Führerschein und unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln erwischt. Zusätzlich war er von einem Haftbefehl gesucht. Die Polizei hat den Mann festgenommen. Derzeit befindet er sich in Haft.

Die Polizei wurde um 10:15 Uhr auf einen Autofahrer aufmerksam gemacht, der auf der Prosperstraße fuhr. Der Fahrer hatte ein Handy in der Hand. Bei der Kontrolle zeigte der Mann zuerst einen falschen Ausweis vor, gab aber nach Aufforderung der Einsatzkräfte seine richtigen Daten an. Es handelt sich um einen 31-jährigen Mann aus Bottrop. Er war wahrscheinlich ohne gültigen Führerschein unterwegs. Es gab außerdem Hinweise darauf, dass er vor der Fahrt Betäubungsmittel konsumiert hatte.

Der 31-Jährige hatte einen Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Essen wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz – er hatte sich dem Verfahren entzogen und war ins Ausland geflohen. Ein Arzt entnahm eine Blutprobe. Die Polizei nahm ihn fest – er befindet sich jetzt in Haft. Die entsprechenden Verfahren wurden eingeleitet.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63.352 im Jahr 2022 auf 65.532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 56.367 im Jahr 2022 und stieg auf 57.879 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 49.610 männlich und 6.757 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 51.099 männliche und 6.780 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16.655 im Jahr 2022 auf 18.722 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Drogenfälle in Deutschland mit insgesamt 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die Schwerverletzten 11.172 und die Leichtverletzten 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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