Verursacher flieht zu Fuß, Verdacht auf Drogen
Rees: Verkehrsunfall in Mehr mit leicht verletzter Frau
Rees (ost)
Am Donnerstag (31. Juli 2025) ereignete sich in Rees-Mehr ein Verkehrsunfall, bei dem eine Person leicht verletzt wurde und der Verursacher zu Fuß vom Unfallort floh. Eine 61-jährige Frau aus Rees beabsichtigte, mit ihrem VW Tiguan von der Heresbachstraße, aus Meerhoog kommend, nach links in die Klückenhofstraße abzubiegen. Ein 41-jähriger Mann aus Neuss, der mit einem Renault Zoe ebenfalls auf der Heresbachstraße in gleicher Richtung unterwegs war, versuchte offensichtlich, den abbiegenden VW der Frau im Einmündungsbereich links zu überholen. Es kam zur Kollision der beiden Fahrzeuge, die danach nicht mehr fahrbereit waren. Der Renault beschädigte dann noch einen VW Golf einer 57-jährigen Frau aus Rees, die an der Einmündung der Heresbachstraße auf der Klückenhofstraße stand und nach links abbiegen wollte. Ihr Auto wurde leicht beschädigt. Die 61-Jährige erlitt leichte Verletzungen bei dem Unfall. Der 41-Jährige flüchtete zu Fuß vom Unfallort in eine zunächst unbekannte Richtung. Aufgrund seines auffälligen Verhaltens konnte er kurz darauf auf einem nahegelegenen Campingplatz aufgrund von Zeugenhinweisen gefunden und in Gewahrsam genommen werden. Aufgrund von Verdachtsmomenten auf Drogenkonsum und psychische Auffälligkeiten wurde er zur Polizeiwache Emmerich gebracht. Dort wurde ihm eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein eingezogen. Später wurde er in eine psychiatrische Klinik gebracht. Gegen ihn wird jetzt wegen Straßenverkehrsgefährdung (aufgrund des Verkehrsunfalls unter dem Einfluss berauschender Mittel), Verkehrsunfallflucht und des Besitzes von Betäubungsmitteln ermittelt. Das von ihm geführte Auto wurde beschlagnahmt. Die anderen beteiligten Fahrzeuge wurden abgeschleppt. (sp)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63.352 im Jahr 2022 auf 65.532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank jedoch von 56.367 im Jahr 2022 auf 57.879 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte die Region Nordrhein-Westfalen die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 73.917 Fällen.
2022 | 2023 | |
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Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
2023 | |
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Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
Ortslage – innerorts | 55.296 |
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
Getötete | 450 |
Schwerverletzte | 11.172 |
Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)