Zwei Männer wurden in Refrath festgenommen, nachdem sie sich gewaltsam Zutritt zu einem Juweliergeschäft verschafft hatten. Einer von ihnen ist bereits wegen Wohnungseinbruchdiebstahls bekannt.
Refrath: Einbruch in Juweliergeschäft, Polizei nimmt zwei Männer nach Tat in Bergisch Gladbach fest.

Bergisch Gladbach (ost)
Früh am Morgen (08.06.) wurden von der Polizei Rhein-Berg zwei Männer in Refrath vorläufig festgenommen. Sie wurden auf frischer Tat ertappt, nachdem sie gewaltsam in ein Juweliergeschäft in der Dolmanstraße eingedrungen waren.
Um 03:50 Uhr wurde der Alarm des Juweliergeschäfts in der Dolmanstraße ausgelöst. Die Polizei fuhr sofort mit mehreren Streifenwagen zum Tatort und umstellte das Gebäude. An der Rückseite des Gebäudes entdeckten sie eine eingeschlagene Fensterscheibe. Als ein Mann die Polizei sah, versuchte er sofort zu fliehen, wurde jedoch vorläufig festgenommen.
Im Gebäude wurde auch ein zweiter Mann gestellt und vorläufig festgenommen. Einer der beiden Männer, die beide in Gummersbach gemeldet sind, ist bereits mehrmals wegen Wohnungseinbruchdiebstahls aufgefallen.
Beide Männer wurden in das Polizeigewahrsam der Wache Bergisch Gladbach gebracht. Es ist geplant, dass sie heute vor einem Haftrichter erscheinen. (bw)
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle ebenfalls zunahm, stieg die Anzahl der Verdächtigen von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 2.344 männlich und 455 weiblich. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 im Jahr 2022 auf 1.451 im Jahr 2023. Im Vergleich zu der Region mit den meisten registrierten Einbrüchen in Deutschland im Jahr 2023, die 27.061 Fälle verzeichnete, bleibt Nordrhein-Westfalen weiterhin eine der Regionen mit hohen Einbruchsraten.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt








