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Refrath: Telefonladen-Einbruch, vier Tatverdächtige festgenommen

Kriminelle zerstören Fensterscheibe, flüchten mit gestohlenen Smartphones und flüchten in Auto, Verfolgungsjagd endet mit Festnahme der Einbrecher.

Foto: Depositphotos

Gummersbach (ost)

Am Sonntagmorgen, den 29. März, wurde um 7:54 Uhr die Fensterscheibe eines Telefonladens in der Moltkestraße von Kriminellen mit einem Pflasterstein zerstört. Dabei wurden mehrere Smartphones, Applewatches und ein iPad gestohlen. Zwei männliche Personen wurden beobachtet, wie sie vom Tatort flüchteten. Im Zuge der Fahndungsmaßnahmen versuchte eine Polizeistreife, einen mit mehreren Personen besetzten Mercedes mit Kölner Kennzeichen zu kontrollieren, der die Kreuzung Hindenburgstraße/Karlstraße in Richtung Wilhelm-Breckow-Allee passierte. Der Fahrer ignorierte die Anhaltesignale der Polizei und flüchtete mit hoher Geschwindigkeit in Richtung des Gummersbacher Krankenhauses. An der Kreuzung Dr.-Ottmar-Kohler-Straße/Westtangente bog das Fahrzeug trotz roter Ampel nach links auf die Westtangente in Richtung Autobahn ab. Die Flüchtenden fuhren dann auf die BAB 4 in Richtung Köln, verließen sie jedoch an der Anschlussstelle Refrath. Die Verfolgung führte durch Refrath und endete schließlich auf einem Wanderparkplatz am Rather Weg, wo die vier Insassen ausstiegen und zu Fuß in den Königsforst flüchteten. Die vier mutmaßlichen Einbrecher im Alter von 18 bis 22 Jahren wurden vorläufig festgenommen, dank der beteiligten Einsatzkräfte aus Köln, Bergisch Gladbach und dem Oberbergischen Kreis. Im abgestellten Mercedes konnten Teile der Beute sichergestellt werden. Der Fahrer, ein 18-jähriger Mann, sowie ein weiterer Mitfahrer, haben keinen festen Wohnsitz in Deutschland. Zwei der mutmaßlichen Tatverdächtigen sind ein 19-Jähriger aus Kiel und ein 22-Jähriger aus Mönchengladbach. Die Ermittlungen sind noch im Gange.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Einbruchsrate in Nordrhein-Westfalen stieg zwischen 2022 und 2023 von 23528 auf 27061 Fälle an. Im Jahr 2023 wurden 3616 Fälle gelöst, während es im Vorjahr 3385 waren. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 2789 auf 3069, wobei die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen von 1196 auf 1451 stieg. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten Einbruchsfällen im Jahr 2023, die 27061 Fälle verzeichnete, liegt Nordrhein-Westfalen nahe an der Spitze der Statistik.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 23.528 27.061
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.385 3.616
Anzahl der Verdächtigen 2.789 3.069
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.344 2.614
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 445 455
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.196 1.451

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% entspricht. Die meisten Unfälle waren übrige Sachschadensunfälle mit 556.792 Fällen, was 87,36% der Gesamtzahl ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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