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Reichshof: Ruhige Einsatzlage an Weiberfastnacht

In vielen Orten feierten Jeckinnen und Jecken ausgelassen Karneval. Die Polizei sprach 15 Platzverweise aus und nahm vier Personen in Gewahrsam.

Foto: Depositphotos

Oberbergischer Kreis (ost)

An vielen Stellen im Oberbergischen haben die Narren und Närrinnen am Weiberfastnacht (12. Februar) ausgelassen und fröhlich Karneval gefeiert. Die Polizei zieht eine Bilanz, die einen vergleichsweise ruhigen Verlauf zeigt.

Insgesamt wurden von der Polizei 15 Platzverweise ausgesprochen, zehn in Wipperfürth und fünf in Reichshof. Vier Personen wurden in Gewahrsam genommen.

Während einer Karnevalsfeier in der Mehrzweckhalle in Gummersbach-Rebbelroth wurde eine 21-jährige Gummersbacherin von zwei unbekannten Frauen körperlich angegriffen, gekratzt und beleidigt. Die beiden Verdächtigen trugen ein Teufelskostüm und waren etwa 35 Jahre alt. Eine der Frauen hatte mittellange schwarze Haare und war etwa 1,70 m groß, die andere hatte dunkelbraune Haare. Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat Gummersbach unter der Telefonnummer 02261 8199-0 oder der E-Mail-Adresse poststelle.oberbergischer-kreis@polizei.nrw.de entgegen.

Ein 20-jähriger Windecker erlitt leichte Verletzungen, als er auf einer Karnevalsfeier in Denklingen versuchte, einen Streit zwischen drei jungen Männern (17, 18 und 19 Jahre) zu schlichten. Er bekam einen Schlag ins Gesicht ab. Ein 25-jähriger Reichshofer endete nach Ignorieren eines Platzverweises in einer Zelle auf der Wache in Waldbröl, wo er mit über zwei Promille seinen Rausch ausschlafen konnte.

Im Straßenverkehr verhielten sich alle Feiernden vorbildlich. Die Polizei überprüfte 108 Autofahrerinnen und Autofahrer im gesamten Kreis auf Fahrtauglichkeit. Es wurden keine Fahrten unter Alkohol- oder Drogeneinfluss festgestellt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Daten zu den Drogenraten in Nordrhein-Westfalen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Anstieg der registrierten Fälle. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle von 63.352 auf 65.532 stieg, stieg auch die Anzahl der Verdächtigen von 56.367 auf 57.879. Von den Verdächtigen waren 49.610 männlich, 6.757 weiblich und 16.655 nicht-deutsch. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen mit insgesamt 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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