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Rheda-Wiedenbrück: Auffahrunfall auf der Gütersloher Straße

Ein 78-jähriger Autofahrer verletzte sich schwer, als er auf einen VW auffuhr und gegen einen Baum prallte.

Foto: unsplash

Gütersloh (ost)

Rheda-Wiedenbrück (MK) – Am Donnerstagnachmittag (06.08., 17.00 Uhr) ereignete sich auf der Gütersloher Straße im Ortsteil Rheda ein Auffahrunfall, bei dem sich ein 78-jähriger Autofahrer schwer verletzte.

Der Fahrer aus Rheda-Wiedenbrück war mit einem Hyundai auf der Gütersloher Straße stadteinwärts unterwegs. Vor ihm fuhr eine 60-jährige Gütersloherin mit einem VW in die gleiche Richtung. Aufgrund eines Rückstaus an der Ampel der Einmündung zur Neuenkirchener Straße musste sie anhalten. Der Hyundai-Fahrer erkannte dies zu spät, wich trotzdem aus und kollidierte mit dem VW der 60-Jährigen, bevor er gegen einen Baum am Straßenrand prallte.

Bei der Unfallaufnahme wurde festgestellt, dass der 78-Jährige unter dem Einfluss von Medikamenten stand. Der Rettungsdienst brachte ihn zur stationären Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus. Dort wurde ihm auch eine Blutprobe entnommen. Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren ein und beschlagnahmte den Führerschein des 78-Jährigen.

Die beschädigten Autos waren nicht mehr fahrbereit und mussten von einem Abschleppunternehmen abtransportiert werden. Der Sachschaden wird auf etwa 4000 Euro geschätzt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% der Gesamtunfälle entspricht. Die meisten Unfälle (87,36%) waren Übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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