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Rheda-Wiedenbrück: Gesuchter Mercedes nach A2 Unfall

Eine Fahrerin verlor die Kontrolle auf der A2, als ein Mercedes einscherte. Der Fahrer flüchtete, die Opelfahrerin wurde leicht verletzt.

Foto: unsplash

Bielefeld (ost)

SI / Bielefeld / A2 / Rheda Wiedenbrück – Am Sonntag, den 15.02.2026, verlor eine Autofahrerin auf der A2 die Kontrolle über ihr Fahrzeug, als ein Mercedesfahrer knapp vor ihr einscherte, um die Spur zu wechseln. Er setzte seine Fahrt fort, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern.

Die 28-jährige Fahrerin aus Sankt-Augustin fuhr gegen 19:50 Uhr auf der A2 auf dem mittleren Fahrstreifen in Richtung Hannover. Zwischen den Ausfahrten Rheda-Wiedenbrück und Gütersloh wechselte ein Mercedesfahrer plötzlich vom rechten auf den mittleren Fahrstreifen. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, wechselte die 28-Jährige auf den linken Fahrstreifen und geriet ins Schleudern.

Zunächst prallte ihr Opel Meriva gegen die rechte Leitplanke, prallte ab und kollidierte dann mit der Mittelleitplanke. Schließlich kam er auf dem rechten Fahrstreifen entgegen der Fahrtrichtung zum Stillstand.

Der Mercedes-Fahrer flüchtete vom Unfallort.

Die Opel-Fahrerin erlitt bei dem Unfall leichte Verletzungen. Nach einer ersten ärztlichen Versorgung konnte sie auf eigenen Wunsch entlassen werden.

Der Opel war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Es entstand ein Sachschaden von ungefähr 14000 Euro.

Während der Unfallaufnahme blieb der rechte Fahrstreifen gesperrt. Ab 20:40 Uhr war die Fahrbahn wieder frei.

Der gesuchte Fahrer fuhr einen silbernen Mercedes, der möglicherweise ein neueres Modell ab dem Baujahr 2025 war.

Hinweise zum Fahrer nimmt das Verkehrskommissariat 1 unter der 0521/545-0 entgegen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% der Gesamtzahl entspricht. Die meisten Unfälle waren übrige Sachschadensunfälle mit 556.792 Fällen, was 87,36% ausmacht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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