In der Nacht von Samstag auf Sonntag fanden mehrere körperliche Auseinandersetzungen am Markt in Rheda-Wiedenbrück statt. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Rheda-Wiedenbrück: Schlägereien am Markt – Polizei sucht Zeugen

Gütersloh (ost)
Rheda-Wiedenbrück (MK) – In der Nacht von Samstag auf Sonntag (07.12., 01.45 – 02.15 Uhr) wurden Polizeibeamte aufgrund mehrerer Schlägereien zum Markt in der Innenstadt von Wiedenbrück gerufen. Vor einem Lokal kam es zu drei bekannten körperlichen Auseinandersetzungen, die zum aktuellen Zeitpunkt nicht miteinander in Verbindung stehen.
Anfangs geriet ein 22-jähriger Mann aus Rheda-Wiedenbrück mit zwei unbekannten Männern in Streit. Nach einer kurzen Auseinandersetzung wurde der 22-Jährige von den Tätern gestoßen und geschlagen. Einer der Täter entriss ihm eine Umhängetasche, in der sich eine Geldbörse mit Bargeld befand. Beide Täter flüchteten danach. Sie wurden als Männer im Alter zwischen 20 und 25 Jahren und einer Größe von etwa 1,70 – 1,80 Metern beschrieben, mit südländischem Aussehen. Beide hatten zurückgegelte Haare mit Seitenscheitel und trugen dunkle Kleidung.
Später kam es zu einer größeren Schlägerei mit ungefähr 20 beteiligten Männern. Zwei Männer aus Rheda-Wiedenbrück (27, 29) wurden von der Gruppe leicht verletzt und mussten im nahegelegenen Krankenhaus ambulant behandelt werden. Die Gruppe bestand hauptsächlich aus etwa 25-jährigen Männern mit südländischem Aussehen.
Die Beamten nahmen eine weitere Körperverletzung auf, die ebenfalls am Markt stattfand. Ein 43-jähriger Mann aus Oelde wurde unerwartet von einem Unbekannten vor dem Lokal geschlagen. Da der 43-Jährige während der Anzeigenaufnahme aggressiv war und mögliche Straftaten nicht ausgeschlossen werden konnten, wurde er in Gewahrsam genommen.
Zeugen werden von der Polizei gesucht. Wer kann weitere Informationen zu den Schlägereien am Markt geben? Wer hat Hinweise auf mögliche Täter? Hinweise nimmt die Polizei Gütersloh unter der Telefonnummer 05241 869-0 entgegen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wovon 357 aufgeklärt werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 518, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der Morde auf 470, wobei 443 Fälle aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 671, davon 596 Männer, 75 Frauen und 310 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








