Ein betrunkener Skoda-Fahrer verursachte einen Unfall auf der A 2, bei dem zwei PKW und ein LKW beteiligt waren. Der Unfallverursacher erlitt leichte Verletzungen.
Rheda-Wiedenbrück: Skoda-Fahrer verursacht Unfall

Bielefeld (ost)
HC/ Bielefeld- BAB 2- Gütersloh- Rheda-Wiedenbrück- Am Donnerstagnachmittag, dem 26.02.2026, ereignete sich auf der A 2 ein Unfall mit zwei PKW und einem LKW. Der Unfallverursacher war betrunken.
Ein 46-jähriger Fahrer eines Skoda Fabia aus Schwerte fuhr gegen 17:30 Uhr auf dem mittleren Fahrstreifen der A 2 in Richtung Dortmund. Zwischen den Anschlussstellen Gütersloh und Rheda-Wiedenbrück kam er zunächst leicht nach rechts von seiner Fahrspur ab und verlor dann durch plötzliche Lenkbewegungen die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Skoda schleuderte auf den linken Fahrstreifen und kollidierte dort mit dem Ford Puma eines 65-jährigen Berliners, der durch die Wucht des Aufpralls gegen die Mittelschutzplanke geschleudert wurde. Der Skoda schleuderte nach dem Zusammenstoß nach rechts gegen die Seitenschutzplanke, drehte sich und kam quer auf dem rechten Fahrstreifen zum Stehen. Der 45-jährige LKW-Fahrer aus Litauen, der auf dem rechten Fahrstreifen fuhr, konnte trotz Vollbremsung die Kollision mit dem Skoda nicht mehr vermeiden.
Der 46-Jährige erlitt leichte Verletzungen, alle anderen Beteiligten blieben unverletzt. Die Polizisten der Autobahnwache bemerkten seine Alkoholisierung und der Alkoholvortest des 46-Jährigen bestätigte dies. Im Krankenhaus wurde ihm nach der ärztlichen Behandlung eine Blutprobe entnommen.
Die am Skoda angebrachten Kennzeichen waren Ende Januar als gestohlen gemeldet worden und gehörten nicht zu dem Fahrzeug. Der Skoda und der Ford Puma waren nicht mehr fahrbereit und wurden von Abschleppunternehmen abtransportiert.
Die Richtungsfahrbahn Dortmund musste während der Unfallaufnahme gesperrt werden. Gegen 18:50 Uhr konnte der Verkehr auf dem linken Seitenstreifen an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden und um 19:20 Uhr auch auf dem mittleren und dem rechten Fahrstreifen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die der Schwerverletzten 11.172 und die der Leichtverletzten 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








