Ein Verkehrsunfall mit einer leicht verletzten Person ereignete sich auf der A2 bei Rheda-Wiedenbrück. Die Autobahn Richtung Hannover war für Stunden gesperrt.
Rheda-Wiedenbrück: Verkehrsunfall auf BAB2, Richtungsfahrbahn Hannover

Bielefeld (ost)
KO / Rheda – Wiedenbrück
Am Nachmittag (17.10.2026, 16:40 Uhr) ereignete sich auf der A2 bei Rheda-Wiedenbrück ein Verkehrsunfall, bei dem eine Person leicht verletzt wurde. Zwischen den Anschlussstellen Herzebrock-Clarholz und Rheda-Wiedenbrück waren in Fahrtrichtung Hannover zwei Fahrzeuge in den Unfall verwickelt. Nach aktuellen Informationen fuhr ein Einundvierzigjähriger mit seinem VW Touran aus Ahlen/Westfalen, besetzt mit sieben Personen, auf dem mittleren Fahrstreifen, als es zur Kollision mit einem Wohnmobil kam, das den linken Fahrstreifen befuhr. Das Wohnmobil des einundsechzigjährigen Bonners geriet daraufhin ins Schleudern, prallte gegen die linke Schutzplanke und kippte auf die linke Seite. Die drei Insassen des Wohnmobils aus Bonn blieben unverletzt. Eine vierundsechzigjährige Insassin des VW Touran wurde leicht verletzt. Die A2 in Fahrtrichtung Hannover blieb für die Unfallaufnahme und Reinigung gesperrt. Eine Umleitung wurde an der Anschlussstelle Herzebrock-Clarholz eingerichtet. Die letzten Fahrzeuge im Stau zwischen der Unfallstelle und der Anschlussstelle Herzebrock-Clarholz konnten die Unfallstelle um 21:10 Uhr passieren. Die BAB2 in Richtung Hannover konnte um 22:35 Uhr wieder freigegeben werden. Die Autobahnmeisterei Oelde war in die Umleitungsmaßnahmen und Aufräumarbeiten involviert. Der entstandene Sachschaden wird auf 200.000 EUR geschätzt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% der Gesamtzahl ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








