Ein Lkw-Fahrer kollidierte mit einem Pannen-Lkw, verursachte erhebliche Beeinträchtigungen im Berufsverkehr.
Rheda-Wiedenbrück: Verkehrsunfall auf der A2

Bielefeld (ost)
SI / Bielefeld / Gütersloh / A2/ Rheda-Wiedenbrück – Früh am Mittwoch, 27.05.2026, kollidierte ein Lastwagenfahrer mit einem Pannenlastwagen. Beide Fahrer blieben unverletzt. Die A2 in Richtung Dortmund musste vorübergehend vollständig gesperrt werden.
Ein 41-jähriger Lastwagenfahrer aus Polen fuhr gegen 03:10 Uhr mit einem Iveco Lastwagen mit Anhänger auf der A2 in Richtung Dortmund. Zwischen den Anschlussstellen Gütersloh und Rheda-Wiedenbrück übersah er einen Pannenlastwagen am Straßenrand und kollidierte mit der Sattelzugmaschine.
Das Gespann kippte um und wurde schwer beschädigt. Der 41-jährige Fahrer und der Fahrer des Pannenlastwagens, ein 43-jähriger Pole, blieben unverletzt.
Die Scania Sattelzugmaschine am Straßenrand hatte wahrscheinlich einen Reifenplatzer. Durch den Aufprall wurde der mit Papier beladene Anhänger stark beschädigt.
Durch den Zusammenstoß wurden Teile der Ladung auf der Fahrbahn verteilt. Zusätzlich traten etwa 400 Liter Kraftstoff aus.
Für die Bergung wurden unter anderem ein Kran und ein Havariekommissar gerufen. Die Autobahn musste vorerst komplett gesperrt werden. Gegen 04:00 Uhr öffneten Polizeibeamte den linken Fahrstreifen, um den Verkehr an der Unfallstelle vorbeizuleiten.
Die Länge des Staus betrug vorübergehend etwa 12 Kilometer.
Im Stau kam es zu vereinzelten Verkehrsunfällen mit leichten Sachschäden.
Aufgrund der Reinigungs- und Bergungsarbeiten wird die Sperrung der mittleren und rechten Fahrstreifen voraussichtlich bis in den Nachmittag andauern. Es könnte vorübergehend erneut zu einer Vollsperrung kommen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon endeten 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten lag bei 450, Schwerverletzten bei 11.172 und Leichtverletzten bei 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








