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Rheda-Wiedenbrück: Zwei Apothekeneinbrüche in Rheda – Medikamente gestohlen

Unbekannte Täter brachen in zwei Apotheken ein, stahlen Medikamente. Polizei sucht Zeugen für weitere Informationen.

Foto: Depositphotos

Gütersloh (ost)

Rheda-Wiedenbrück (MK) – Bisher unbekannte Täter drangen in der Nacht von Mittwoch (08.04., 01.20 – 01.34 Uhr) gewaltsam in zwei Apotheken in der Bahnhof- und Fontainestraße ein. Erst hörten Zeugen gegen 01.20 Uhr verdächtige Geräusche im Hinterhof der Apotheke in der Bahnhofstraße und informierten kurz darauf die Polizei. Es wurde festgestellt, dass die Täter ein Kellerfenster einschlugen und so in die Räumlichkeiten der Apotheke gelangten. Die Täter entwendeten anscheinend Medikamente.

Während der Tatortaufnahme in der Bahnhofstraße ertönte gegen 01.34 Uhr eine Alarmanlage in unmittelbarer Nähe. Eine weitere Streifenwagenbesatzung entdeckte daraufhin in der Fontainestraße einen zweiten Einbruch in eine Apotheke. Auch hier drangen die Einbrecher über das Untergeschoss ein, indem sie ein Kellerfenster einschlugen. Es scheint jedoch, dass sie keine Zeit für einen Diebstahl hatten. Es wurde angegeben, dass nichts gestohlen wurde.

Die Polizei bittet Zeugen, die Informationen zu den beiden Einbrüchen haben oder verdächtige Beobachtungen in der Nähe der Bahnhof- oder Fontainestraße gemacht haben, sich zu melden. Hinweise nimmt die Polizei Gütersloh unter der Telefonnummer der Vermittlung 05241 869-0 entgegen.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 im Jahr 2022 auf 3.616 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023. Dabei waren 2.344 männliche und 445 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 2.614 männliche und 455 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 im Jahr 2022 auf 1.451 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen die meisten registrierten Einbruchsfälle in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 27.061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 23.528 27.061
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.385 3.616
Anzahl der Verdächtigen 2.789 3.069
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.344 2.614
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 445 455
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.196 1.451

Quelle: Bundeskriminalamt

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