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Rhein-Erft-Kreis: Drei Fahrzeugführer unter Drogeneinfluss kontrolliert

Drei Männer stehen im Verdacht, unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln am Straßenverkehr teilgenommen zu haben. Blutproben wurden entnommen und Anzeigen erstellt.

Foto: Depositphotos

Rhein-Erft-Kreis (ost)

Drogentests zeigen Anzeichen von Cannabis und Amphetamin

Beamte des Polizeikräfte im Rhein-Erft-Kreis haben am Mittwoch (7. Oktober) in Pulheim, Wesseling und Hürth Fahrer kontrolliert. Drei Männer werden verdächtigt, unter dem Einfluss von Drogen am Straßenverkehr teilgenommen zu haben. In einem Fall hatte der Fahrer außerdem keine gültige Fahrerlaubnis.

Um 6.45 Uhr wurde ein Autofahrer (23) in der Ludwigshafener Straße in Wesseling kontrolliert. Während der Kontrolle bemerkten die Polizisten gerötete Augen bei dem Mann. Ein Schnelltest reagierte positiv auf Cannabis.

In Hürth wurde um 12.20 Uhr ein 33-jähriger Autofahrer in der Beselerstraße kontrolliert. Während der Kontrolle stellten die Beamten erweiterte Pupillen bei dem Mann fest. Ein Schnelltest reagierte positiv auf Amphetamin.

Um 16.45 Uhr wurde ein 32-Jähriger in Pulheim-Brauweiler kontrolliert, der mit einem Motorroller in der Mathildenstraße unterwegs war. Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass der Mann keine gültige Fahrerlaubnis hatte. Außerdem bemerkten die Beamten gerötete Augen bei dem Mann. Ein Schnelltest reagierte positiv auf Cannabis.

In allen Fällen wurden auf Anordnung der Ärzte Blutproben entnommen und Anzeigen erstellt.

Die weiteren Untersuchungen werden vom Verkehrskommissariat durchgeführt. (nf)

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63.352 im Jahr 2022 auf 65.532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 2022 56.367 und stieg auf 57.879 im Jahr 2023. Dabei waren 2023 51.099 männliche Verdächtige und 6.780 weibliche Verdächtige. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16.655 im Jahr 2022 auf 18.722 im Jahr 2023. Verglichen mit der Region in Deutschland mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen im Jahr 2023 – 73.917 in Nordrhein-Westfalen – zeigt sich, dass diese Region einen erheblichen Anteil an der Gesamtkriminalität im Zusammenhang mit Drogen hat.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

nf24