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Rhein-Erft-Kreis: Einbrecher in Erftstadt geflüchtet

Die Polizei sucht nach einem schlanken Täter, der in ein Haus eingebrochen ist und Schlüssel gestohlen hat.

Foto: Depositphotos

Hürth (ost)

Ein Einbrecher ist entkommen

Die Polizei im Rhein-Erft-Kreis sucht derzeit nach einem Unbekannten, der angeblich in der Nacht zum Donnerstag (30. Juli) in ein Haus in Erftstadt-Bliesheim eingebrochen ist. Der Täter wird als schlank, etwa 170 Zentimeter groß beschrieben und trug eine Kappe sowie einen dunklen Pullover. Hinweise werden von den Ermittlerinnen und Ermittlern des Kriminalkommissariats 13 unter der Rufnummer 02271 81-0 oder per E-Mail an poststelle.rhein-erft-kreis@polizei.nrw.de entgegengenommen.

Ersten Informationen zufolge soll der Täter gegen 3 Uhr in das Haus in der Gregor-Vosen-Straße eingedrungen sein. Die Bewohnerin hörte Geräusche im Haus und ging nachsehen. Dabei traf sie auf den Täter, der dann in Richtung Kruggenberg floh. Es wird angenommen, dass der Einbrecher Schlüssel gestohlen hat.

Die alarmierten Polizisten begaben sich zum Tatort und sicherten Spuren. Sie starteten eine Fahndung nach dem Verdächtigen, dokumentierten die Spuren am Tatort und erstatteten Anzeigen.

Die Polizei empfiehlt: Notieren Sie sich beim Kauf neuer Gegenstände, falls möglich, die Individualnummern, um sie im Falle eines Diebstahls griffbereit zu haben. Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei. So können die Beamtinnen und Beamten den gestohlenen Gegenstand zur Fahndung ausschreiben. (sc)

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3385 auf 3616. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch von 2789 auf 3069 zurück. Von den Verdächtigen waren 2344 männlich, 445 weiblich und 1196 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die Region mit den meisten registrierten Einbruchsfällen in Deutschland, mit insgesamt 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 23.528 27.061
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.385 3.616
Anzahl der Verdächtigen 2.789 3.069
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.344 2.614
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 445 455
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.196 1.451

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Jahr 2023 waren 596 der Verdächtigen männlich, während es 458 im Jahr 2022 waren. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit insgesamt 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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