Polizei sucht dunkel gekleidete Person, die Schmuck gestohlen hat. Ermittlungen laufen, Hinweise erbeten.
Rhein-Erft-Kreis: Einbruch in Büro – Zeugensuche

Kerpen (ost)
Schränke wurden durchsucht
Die Polizei im Rhein-Erft-Kreis sucht nach einer unbekannten Person, die angeblich in der Nacht zum Freitag (31. Juli) in ein Büro in Kerpen-Sindorf eingebrochen ist. Zum Zeitpunkt der Tat soll die Person dunkel gekleidet gewesen sein. Außerdem trug er oder sie graue Handschuhe und eine dunkle Kopfbedeckung. Es wird berichtet, dass Schmuck gestohlen wurde.
Die Ermittler des Kriminalkommissariats 22 haben die Untersuchungen aufgenommen und bitten um Hinweise von Zeugen. Verdächtige Beobachtungen zur Tatzeit können telefonisch unter 02271 81-0 oder per E-Mail an poststelle.rhein-erft-kreis@polizei.nrw.de gemeldet werden.
Es wurde festgestellt, dass ein Mitarbeiter gegen 7 Uhr bemerkte, dass die Fenster im Eingangsbereich des Büros in der Heinrich-Herz-Straße geöffnet waren. Zudem entdeckte er Scherben im Eingangsbereich. Im Inneren wurden mehrere Schränke geöffnet und durchsucht. Eine dunkel gekleidete Person war um 2.45 Uhr in den Videoaufzeichnungen einer Überwachungskamera zu sehen.
Die alarmierten Polizeibeamten stellten Hebelspuren an den Fenstern fest. Sie dokumentierten die Spuren und erstatteten Anzeige. (jus)
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 im Jahr 2022 auf 3.616 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank leicht von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023. Die meisten Verdächtigen waren männlich, wobei 2.344 Männer im Jahr 2022 und 2.614 Männer im Jahr 2023 verdächtigt wurden. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland im Jahr 2023 mit 27.061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Besonders auffällig ist die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen, die von 206 auf 310 anstieg. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen die meisten Mordfälle in Deutschland im Jahr 2023 mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








