Die Polizei sucht Zeugen für den Einbruch in eine Arzt- und Physiotherapiepraxis, bei dem Hebelspuren an den Eingangstüren entdeckt wurden.
Rhein-Erft-Kreis: Einbruch in Geschäftshaus in Brühl

Brühl (ost)
Spuren des Hebels an den Eingangstüren
Die Polizei im Rhein-Erft-Kreis sucht nach einem oder mehreren unbekannten Tätern, die zwischen Freitagmittag (17. Juli) und Samstagvormittag (18. Juli) in ein Geschäftshaus in Brühl eingedrungen sein sollen.
Die Ermittler des Kriminalkommissariats 23 haben die Untersuchungen aufgenommen und bitten um Zeugenaussagen. Informationen können telefonisch unter 02271 81-0 oder per E-Mail an poststelle.rhein-erft-kreis@polizei.nrw.de gemeldet werden.
Nach ersten Erkenntnissen sollen die Täter zwischen Freitag, 12.30 Uhr und Samstag, 9.40 Uhr auf bisher unbekannte Weise in das Gebäude in der Kölnstraße eingedrungen sein. Dort sollen sie die Türen zu zwei Arztpraxen aufgebrochen und mehrere Räume durchsucht haben. Die genaue Beute wird derzeit ermittelt.
Die alarmierten Polizisten sicherten die Spuren und erstatteten Strafanzeigen. (rs)
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 von 23528 auf 27061 Fälle. Im Jahr 2023 wurden insgesamt 3069 Verdächtige ermittelt, darunter 2614 Männer, 455 Frauen und 1451 nicht-deutsche Personen. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten registrierten Einbrüchen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord gemeldet, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 im Jahr 2022 auf 443 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Darunter waren 458 männliche Verdächtige und 60 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 596 männliche und 75 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 im Jahr 2022 auf 310 im Jahr 2023. Trotz des Anstiegs der Mordraten in Nordrhein-Westfalen bleibt die Region mit den meisten aufgezeichneten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023, mit insgesamt 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








