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Rhein-Erft-Kreis: Einbruch und Einbruchsversuch in Geschäfte

Die Polizei sucht nach Tätern, die in einen Supermarkt eingebrochen sind und in einen Kiosk einzudringen versuchten.

Foto: Depositphotos

Rhein-Erft-Kreis (ost)

Fahndung nach Zeugen

Die Polizei im Rhein-Erft-Kreis sucht derzeit nach Personen, die in der Nacht zum Samstag (3. Oktober) in einen Supermarkt in Brühl-Vochem eingebrochen sein sollen und Bargeld gestohlen haben sollen. In Frechen haben Täter in der Nacht zum Montag (5. Oktober) versucht, mit Hilfe eines Gullydeckels in den Verkaufsraum eines Kiosks einzudringen. Hinweise werden von den Ermittlerinnen und Ermittlern der Kriminalkommissariate 22 und 23 unter der Rufnummer 02271 81-0 oder per E-Mail an poststelle.rhein-erft-kreis@polizei.nrw.de entgegengenommen.

Brühl: Zwischen 1.30 Uhr und 1.43 Uhr sollen die beiden Unbekannten gewaltsam in den Verbrauchermarkt am Thüringer Platz eingedrungen sein. Beide sollen eine schmale, athletische Figur haben. Einer von ihnen soll zur Tatzeit einen Kapuzenpullover und eine schwarze Hose sowie weiße Sportschuhe mit schwarzen Streifen getragen haben. Der andere Täter soll mit einem blauen Trainingsanzug, einer schwarzen Kapuzenjacke und schwarzen Schuhen mit einem weißen “Nike”-Logo bekleidet gewesen sein.

Bei ihrer Ankunft bemerkten die alarmierten Polizeikräfte eine offene Eingangstür und durchsuchten das Gebäude nach Verdächtigen. Sie stellten fest, dass die Diebe die Kassen beschädigt und Geld gestohlen hatten.

Frechen: Gegen 3 Uhr soll ein bisher unbekannter dunkel gekleideter Mann einen Gullydeckel in die Tür eines Kiosks an der Hauptstraße geworfen haben. Dadurch wurde das Glas beschädigt. Nach aktuellen Informationen gelang es dem Täter nicht, in das Geschäft einzudringen. Er flüchtete in Richtung Hüchelner Straße und Kölner Straße.

Die alarmierten Polizeikräfte suchten in beiden Fällen nach Verdächtigen, nahmen die Fälle auf und erstatteten Anzeige. Kriminalbeamtinnen und -beamte sicherten Spuren an den Tatorten. (sc)

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 im Jahr 2022 auf 3.616 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023 zurück. Von den Verdächtigen waren 2.344 männlich, 455 weiblich und 1.196 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu gab es im Jahr 2023 insgesamt 27.061 Einbrüche in Nordrhein-Westfalen, während die Region mit den meisten gemeldeten Fällen in Deutschland 27.061 Einbrüche verzeichnete.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 23.528 27.061
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.385 3.616
Anzahl der Verdächtigen 2.789 3.069
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.344 2.614
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 445 455
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.196 1.451

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Dabei waren 458 der Verdächtigen männlich, 60 weiblich und 206 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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